Endlos zäh zieht sich der heiße Asphalt unter den sich viel zu langsam drehenden Rädern. Das Fenster ist offen und ich bereue, ein Tshirt angezogen zu haben. Schlimmer, noch: nichts drunter zu haben, sonst hätte ich ja wenigstens im Bikinitop Auto fahren können.
Inmitten der ewig langen Blechlawine erfreue ich mich daran, dass die Geschwindigkeit genau so ist um nicht permanent zwischen erstem und zweitem Gang hin und her wechseln zu müssen sondern lange Strecken im zweiten Gang fahren zu können.
Links von mir ein grauer Golf mit drei Jungs drin die aussehen, als hätten sie ein tolles Wochenende gehabt. Sie lachen und flirten ein bisschen mit mir.
Ich hatte auch ein tolles Wochenende. Sicher anders als diese Jungs aber schön.
Eigentlich ist es jedes Mal schön wenn ich bei Herrn Zimmermann bin. Egal wie anstrengend der Tag war, wir schlafen abends aneinandergekuschelt ein und das ist selbst im heißen Schlafzimmer die schönste Art einzuschlafen.
Diese Gedanken lassen mich lächeln während die Blechlawine langsamer rollt und meine Füße das Spiel zwischen Kupplung und Gas spielen müssen. Ich tagträume mich zurück zu diesen kleinen, feinen Momenten in denen wir das gleiche denken und uns binnen Sekunden so heiß machen, dass wir es kaum noch abwarten können, bis wir übereinander her fallen können.
Ich träume mich zurück zu Momenten in denen ich einfach nur furchtbar genervt bin und das Problem mithilfe des Druckluftnaglers für mich hätte beenden wollen natürlich nicht ernsthaft und er dann nur sagt "das täte ich hassen" und mir ganz plötzlich sehr warm ums Herz und sehr staubig in den Augen wurde.
Ich freue mich auf den Sommer. Gar nicht zwingend auf die Hitze aber darauf, dass die endlos erscheinenden Autobahnkilometer zwischen uns nicht mehr sein werden. Darauf, dass wir ab dem Sommer immer ineinander einschlafen können und die Nächte, in denen wir den Schlaf zugunsten des Sex' einfach ausfallen lassen um morgens müde aber sehr glücklich und zufrieden unseren Kaffee trinken.
Das Leben ist schön.
Nur für Erwachsene
Warnung - einige Inhalte sind nur für Personen, die 18 Jahre oder älter sind.
Montag, 29. Mai 2017
Montag, 22. Mai 2017
Es ist wie es ist
Solange die gemeinsame Zeit die überschreitet, die ich derzeit auf deutschen Autobahnen und Landstraßen verbringe, ist es eine gute Zeit.
Nichts desto trotz, mit dem untermotorisierten Auto, in dem ich jedesmal bete, dass mir niemand beim Albaufstieg im Weg ist weil ich sonst schwunglos runterschalten müsste, das auch noch viel zu klein ist, macht so eine Fernbeziehung nicht so richtig viel Spaß und ich freue mich schon riesig drauf, wenn die Fernbeziehung eine ist, in der wir uns nur noch zum arbeiten voneinander verabschieden müssen und nicht mehr, weil wir so weit auseinander wohnen.
Das Navi hat unter "Zuhause" längst den künftigen Wohnort eingespeichert. In meiner Noch-Wohnung gibts inzwischen einen Hall.
Wenn ich mit meiner Mutter telefoniere und ansatzweise erwähne, wie die nächsten Wochen und Monate aussehen, wie die Planung ist und was zu tun ist, dann sagt sie nur "ich will das gar nicht wissen, da wird mir ja schwindelig" und ich erfreue mich daran, diskussionsfrei meine Ruhe zu haben.
Ich habe neue Arbeitshosen und finde mich selbst sehr geil.
Ich habe aber auch letzten Monat zwei Kilo zugenommen, das finde ich nicht so geil.
Im Vorfeld des Umzugs gibts unglaublich viel zu erledigen, Verträge müssen gekündigt oder umgezogen werden, to do-, to buy- und to sell-Listen gemacht werden. Es ist unglaublich, wie viel Zeug sich binnen zwei Jahren ansammelt, wie viel man schon wieder entsorgen kann. Wie viel man eigentlich nicht braucht im Leben. Ausmisten tut gut.
Der Testballon "wie viel Internet brauche ich wirklich?" fliegt längst und ich bin ziemlich aufgeschmissen, aber das war mir schon lange klar. Onlinebanking, Onlineshopping, Zugänge in Webportalen, Streamingdienste usw.
Mein iPhone zickt. Möglicherweise aber auch meine SIM-Karte, die ich damals kunstvoll mit Nagelschere und Feile auf das passende Maß zurecht geschnitten habe. Jedenfalls kann ich seit wenigen Wochen oft Anrufe nicht aufbauen. Es kommt kein Freizeichen. Ebenso oft scheitern Anrufer daran, mich zu erreichen. Irgendwann, teilweise Stunden später, bekomme ich eine SMS über den entgangenen Anruf. Es nervt. Ich habe nicht grundlos eine Allnet-Flat. Dieses Ding ist mein kleines Büro, das muss funktionieren und das problemlos. Neulich wars mal ganz schlimm aber im Netz habe ich dann herausgefunden, dass es bei einigen O2-Usern zu dem Zeitpunkt Netzstörungen gab. Ich hoffe es liegt daran. Dass die SMS teilweise auch extrem spät kommen, spricht -so hoffe ich- für ein SIM-Kartenproblem. Auch wenn keine Fehlermeldung angezeigt wird.
Das Wetter ist herrlich und es ist schön, wenn man sieht wie man voran kommt. Das motiviert ungemein. Und wenn man dann noch zwischendurch ein bisschen knutschen kann, dann ist es perfekt.
Nichts desto trotz, mit dem untermotorisierten Auto, in dem ich jedesmal bete, dass mir niemand beim Albaufstieg im Weg ist weil ich sonst schwunglos runterschalten müsste, das auch noch viel zu klein ist, macht so eine Fernbeziehung nicht so richtig viel Spaß und ich freue mich schon riesig drauf, wenn die Fernbeziehung eine ist, in der wir uns nur noch zum arbeiten voneinander verabschieden müssen und nicht mehr, weil wir so weit auseinander wohnen.
Das Navi hat unter "Zuhause" längst den künftigen Wohnort eingespeichert. In meiner Noch-Wohnung gibts inzwischen einen Hall.
Wenn ich mit meiner Mutter telefoniere und ansatzweise erwähne, wie die nächsten Wochen und Monate aussehen, wie die Planung ist und was zu tun ist, dann sagt sie nur "ich will das gar nicht wissen, da wird mir ja schwindelig" und ich erfreue mich daran, diskussionsfrei meine Ruhe zu haben.
Ich habe neue Arbeitshosen und finde mich selbst sehr geil.
Ich habe aber auch letzten Monat zwei Kilo zugenommen, das finde ich nicht so geil.
Im Vorfeld des Umzugs gibts unglaublich viel zu erledigen, Verträge müssen gekündigt oder umgezogen werden, to do-, to buy- und to sell-Listen gemacht werden. Es ist unglaublich, wie viel Zeug sich binnen zwei Jahren ansammelt, wie viel man schon wieder entsorgen kann. Wie viel man eigentlich nicht braucht im Leben. Ausmisten tut gut.
Der Testballon "wie viel Internet brauche ich wirklich?" fliegt längst und ich bin ziemlich aufgeschmissen, aber das war mir schon lange klar. Onlinebanking, Onlineshopping, Zugänge in Webportalen, Streamingdienste usw.
Mein iPhone zickt. Möglicherweise aber auch meine SIM-Karte, die ich damals kunstvoll mit Nagelschere und Feile auf das passende Maß zurecht geschnitten habe. Jedenfalls kann ich seit wenigen Wochen oft Anrufe nicht aufbauen. Es kommt kein Freizeichen. Ebenso oft scheitern Anrufer daran, mich zu erreichen. Irgendwann, teilweise Stunden später, bekomme ich eine SMS über den entgangenen Anruf. Es nervt. Ich habe nicht grundlos eine Allnet-Flat. Dieses Ding ist mein kleines Büro, das muss funktionieren und das problemlos. Neulich wars mal ganz schlimm aber im Netz habe ich dann herausgefunden, dass es bei einigen O2-Usern zu dem Zeitpunkt Netzstörungen gab. Ich hoffe es liegt daran. Dass die SMS teilweise auch extrem spät kommen, spricht -so hoffe ich- für ein SIM-Kartenproblem. Auch wenn keine Fehlermeldung angezeigt wird.
Das Wetter ist herrlich und es ist schön, wenn man sieht wie man voran kommt. Das motiviert ungemein. Und wenn man dann noch zwischendurch ein bisschen knutschen kann, dann ist es perfekt.
Samstag, 13. Mai 2017
Angekommen
Eine knackige Woche geht zu Ende. Eine, in der ich viel gelernt habe. Fürs Leben gelernt und das ist durchaus positiv zu verstehen. Ich bin im praktischen Teil meines Studiums und das macht mal so richtig Spaß. Klar, es ist auch stressig und vor allem anstrengend. Aber am Ende dieser Woche ist mir wieder klar, dass ich genau das richtige tue: ich mache das, was mir Spaß macht. Und ich werde damit Geld verdienen.
In den letzten Monaten habe ich überdeutlich erfahren müssen, was es heißt, keinen Spaß an der Arbeit zu haben. Ich bin morgens nicht aus dem Bett gekommen, war gestresst, unter Strom und bei jeder kleinen Ausfahrt auf dem Weg ins Büro dachte ich mir "du musst abbiegen. Das was du tust ist falsch."
Nach Feierabend war ich oft aggressiv, ich brauchte erstmal einen Spaziergang, Luft und Abstand. Ich war an manchen Tagen unausstehlich und das ist doch eher untypisch für einen gute-Laune-Mensch wie mich.
Nun stehe ich im Dreck, trage meine Arbeitsschuhe, schließe meine Augen und arbeite mit Fingerspitzengefühl und Kraft.
In den letzten Monaten habe ich überdeutlich erfahren müssen, was es heißt, keinen Spaß an der Arbeit zu haben. Ich bin morgens nicht aus dem Bett gekommen, war gestresst, unter Strom und bei jeder kleinen Ausfahrt auf dem Weg ins Büro dachte ich mir "du musst abbiegen. Das was du tust ist falsch."
Nach Feierabend war ich oft aggressiv, ich brauchte erstmal einen Spaziergang, Luft und Abstand. Ich war an manchen Tagen unausstehlich und das ist doch eher untypisch für einen gute-Laune-Mensch wie mich.
Nun stehe ich im Dreck, trage meine Arbeitsschuhe, schließe meine Augen und arbeite mit Fingerspitzengefühl und Kraft.
Montag, 8. Mai 2017
Samstag, 6. Mai 2017
Pech beim Denken
Ein Wochenende bei Herrn Zimmermann. Es gab Nudeln und irgendwie war ich wohl der Ansicht, es bräuchte noch mehr Fleisch dazu, jedenfalls schüttete ich mir in einem Anfall grenzenloser Blödheit einen ordentlichen Schwall kochendheißes Wasser über den Fuß. Während Herr Zimmermann schlimmeres verhinderte, zog ich mir im Rennen die Socken aus, sprintete ins Bad und ließ kaltes Wasser drüber laufen. Die Fleischbeilage sollte man vielleicht doch vor der Zubereitung erst mal töten.
Den Rest des Essens richtete der tolle Mann und ich war sichtlich im Eimer. Also mein Fuß. Der parkte in einem Eimer während des Essens. Eine halbe Stunde später war der Fuß teilweise blau vor Kälte, die erste Brandblase war erkennbar und ich beschloss, dass da nu doch besser ein Arzt drauf gucken sollte. Also zog ich einen Schuh an, parkte den verbrannten Fuß auf einer Wasserflasche und verfluchte jedes kleine Steinchen auf der Straße während die bessere Hälfte den Boliden zuverlässig um jedes Schlagloch herum lenkte.
Der Arzt ließ Voltaren auftragen und sofort reduzierten sich die Schmerzen auf ein erträgliches Maß. Wieder zu Hause lieh ich mir des Zimmermanns Schuhe aus und wir stellten fest, dass an Autofahren nicht zu denken ist und das verlängerte meinen Aufenthalt um eine Woche.
Nachdem die große Brandblase offen ist, finden die Ärzte, ich solle Luft an die Wunde lassen. Na dann... Gut dass es Radiatorman gibt.
Den Rest des Essens richtete der tolle Mann und ich war sichtlich im Eimer. Also mein Fuß. Der parkte in einem Eimer während des Essens. Eine halbe Stunde später war der Fuß teilweise blau vor Kälte, die erste Brandblase war erkennbar und ich beschloss, dass da nu doch besser ein Arzt drauf gucken sollte. Also zog ich einen Schuh an, parkte den verbrannten Fuß auf einer Wasserflasche und verfluchte jedes kleine Steinchen auf der Straße während die bessere Hälfte den Boliden zuverlässig um jedes Schlagloch herum lenkte.
Der Arzt ließ Voltaren auftragen und sofort reduzierten sich die Schmerzen auf ein erträgliches Maß. Wieder zu Hause lieh ich mir des Zimmermanns Schuhe aus und wir stellten fest, dass an Autofahren nicht zu denken ist und das verlängerte meinen Aufenthalt um eine Woche.
Nachdem die große Brandblase offen ist, finden die Ärzte, ich solle Luft an die Wunde lassen. Na dann... Gut dass es Radiatorman gibt.
Sonntag, 23. April 2017
einfach mal glücklich sein
Naaa, habt ihr mich ein bisschen vermisst?
Im Moment dreht sich mein Leben im Turbotempo. Der Herzmensch wohnt zwar im gleichen Bundesland aber irgendwie doch nicht gerade umme Ecke und so pendelt einer von uns wochenends zum anderen und pro Wochenende verbringen wir so circa fünf Stunden allein auf der Straße, nach oben ist die Skala offen. Bei ihm gibts noch kein Internet und unser beider Handys haben dort kein wirkliches Datennetz, also müssen wir uns leeeeider die ganze Zeit miteinander beschäftigen. Wie schade. Also für euch jetzt. Für uns jetzt so gar nicht. ;-)
An Ostern haben wir noch mehr Zeit auf den Straßen verbracht in Sachen Familie. Wir waren nämlich in meiner Heimat, denn da gabs was zu feiern. Herr Zimmermann kam nicht drumherum, die näheren Teile meiner Familie kennen zu lernen und ich kann versichern: auch wenn er gerade nicht kommentiert, er hat es überlebt und meine Verwandschaft auch.
Was sonst noch los war, kommt demnächst. Dann auch mit Bildern. Stay tuned.
Im Moment dreht sich mein Leben im Turbotempo. Der Herzmensch wohnt zwar im gleichen Bundesland aber irgendwie doch nicht gerade umme Ecke und so pendelt einer von uns wochenends zum anderen und pro Wochenende verbringen wir so circa fünf Stunden allein auf der Straße, nach oben ist die Skala offen. Bei ihm gibts noch kein Internet und unser beider Handys haben dort kein wirkliches Datennetz, also müssen wir uns leeeeider die ganze Zeit miteinander beschäftigen. Wie schade. Also für euch jetzt. Für uns jetzt so gar nicht. ;-)
An Ostern haben wir noch mehr Zeit auf den Straßen verbracht in Sachen Familie. Wir waren nämlich in meiner Heimat, denn da gabs was zu feiern. Herr Zimmermann kam nicht drumherum, die näheren Teile meiner Familie kennen zu lernen und ich kann versichern: auch wenn er gerade nicht kommentiert, er hat es überlebt und meine Verwandschaft auch.
Was sonst noch los war, kommt demnächst. Dann auch mit Bildern. Stay tuned.
Dienstag, 4. April 2017
seven days, one week
Montag bis Mittwoch passiert nix, gar nix. Aufstehen, arbeiten, heim kommen, Haushalt, Bett. Oder so.
Donnerstag stehe ich dann in aller Herrgottsfrühe auf. Ich wusste gar nicht, dass mein Wecker um 5 schon klingeln kann. Nun, er kann es und zu gefühlt nachtschlafender Zeit sitze ich gut gelaunt im Auto und fahre zwei Stunden gen Süden wo ich den tollen Mann festhalte und nicht mehr loslassen mag.
Freitag ziehe ich vorsichtig Bilanz: ich muss ihn tatsächlich mal loslassen. Also zumindest wenn ich nicht mit auf die Toilette möchte. Was ich nicht möchte. Und auch sonst haben wir ein bisschen was zu tun. Ich koche eine *klitzekleine* Bolognese die unter anderem ein Kilo Hackfleisch drin hat. Nachdem ich weg war, hatte er noch drei weitere Mahlzeiten was davon.
Kann mir mal jemand erklären, wofür kleine Töpfe erfunden wurden?
Samstag komme ich mir vor wie ein Schlüsseldienst. Meine Arbeitshose hat recht großes Taschen und zeitweise befinden sich in einer dieser Taschen vier Schlüsselbunde.
Außerdem erlebe ich zum ersten Mal in meinem Leben, dass ich stärker sein kann als ein erwachsener Mann. Das macht mich auch Tage später noch fertig.
Sonntag wird gegärtnert. Herr Zimmermann schwingt die Spitzhacke, ich stehe einen Meter über ihm am Hang und frage, wo die restlichen sechs Zwerge sind. Dann weiche ich gekonnt der Spitzhacke aus ;-) Wir pflanzen alles ein, was wir vor meinem Vermieter retten konnten, also er buddelt, ich helfe so gut ich kann. Die Himbeere und die Johannisbeere muss er leider alleine eingraben, ich musste schweren Herzens den Heimweg antreten. Hätte ich auf den ersten zwanzig Kilometern eine Wendemöglichkeit gesehen, ich hätte sie genommen. Pflichten hin oder her. Leider gab es keine und irgendwann musste ich mich zusammenreißen und fahren.
Alleine einschlafen ist blöd.
Donnerstag stehe ich dann in aller Herrgottsfrühe auf. Ich wusste gar nicht, dass mein Wecker um 5 schon klingeln kann. Nun, er kann es und zu gefühlt nachtschlafender Zeit sitze ich gut gelaunt im Auto und fahre zwei Stunden gen Süden wo ich den tollen Mann festhalte und nicht mehr loslassen mag.
Freitag ziehe ich vorsichtig Bilanz: ich muss ihn tatsächlich mal loslassen. Also zumindest wenn ich nicht mit auf die Toilette möchte. Was ich nicht möchte. Und auch sonst haben wir ein bisschen was zu tun. Ich koche eine *klitzekleine* Bolognese die unter anderem ein Kilo Hackfleisch drin hat. Nachdem ich weg war, hatte er noch drei weitere Mahlzeiten was davon.
Kann mir mal jemand erklären, wofür kleine Töpfe erfunden wurden?
Samstag komme ich mir vor wie ein Schlüsseldienst. Meine Arbeitshose hat recht großes Taschen und zeitweise befinden sich in einer dieser Taschen vier Schlüsselbunde.
Außerdem erlebe ich zum ersten Mal in meinem Leben, dass ich stärker sein kann als ein erwachsener Mann. Das macht mich auch Tage später noch fertig.
Sonntag wird gegärtnert. Herr Zimmermann schwingt die Spitzhacke, ich stehe einen Meter über ihm am Hang und frage, wo die restlichen sechs Zwerge sind. Dann weiche ich gekonnt der Spitzhacke aus ;-) Wir pflanzen alles ein, was wir vor meinem Vermieter retten konnten, also er buddelt, ich helfe so gut ich kann. Die Himbeere und die Johannisbeere muss er leider alleine eingraben, ich musste schweren Herzens den Heimweg antreten. Hätte ich auf den ersten zwanzig Kilometern eine Wendemöglichkeit gesehen, ich hätte sie genommen. Pflichten hin oder her. Leider gab es keine und irgendwann musste ich mich zusammenreißen und fahren.
Alleine einschlafen ist blöd.
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