Das Jahr ist bald zuende, keine 11 Stunden dauert es mehr.
2014 war voller Überraschungen. Positiver und negativer.
Es gab harte Zeiten und es gab Menschen, die mir da durch halfen. Durch reine Anwesenheit, dadurch dass sie für mich da waren. Dass es so sein kann hat mir unheimlich viel Kraft gegeben.
2014 war nicht langweilig, echt nicht. Es entstanden tolle Freundschaften und ich lernte Menschen kennen, die mir unheimlich wichtig geworden sind und die ich nicht mehr missen möchte
Es gab auch den großen Abschied, das Beenden einer langen Beziehung. Das war ein unvermeidbarer aber schwerer Schritt und es war der richtige.
Auf 2015 freue ich mich riesig. Ich sehe nach vorn und sehe dass es nicht immer leicht wird aber es wird sicher gut werden.
Ich werde das Jahr 2014 in kleinem Kreis verabschieden und 2015 ebenso willkommen heißen. Werde darauf anstoßen, dass ein Kapitel geschlossen wird und ein neues beginnt.
Ich wünschen euch allen nur das Beste für 2015. Vor allem: bleibt gesund.
Nur für Erwachsene
Warnung - einige Inhalte sind nur für Personen, die 18 Jahre oder älter sind.
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Montag, 29. Dezember 2014
Familienurlaub
Ich besuche meine Familie gerade und deswegen ist es hier ein bisschen still.
Oder so.
Also, es ist ja grundsätzlich stiller aber gerade ist echt Schaffenspause.
Und das ist nicht mal Familientrubelbedingt sondern liegt auch daran, dass das WLAN-Signal nicht bis in das Zimmer reicht, wo ich schlafe.
Und am Esstisch mit Laptop sitzen ist ja auch so eine unhöfliche Geschichte, besonders wenn der Rest der Familie immer twas pikiert guckt weil überhaupt technisches in meinem Leben ist. Meine Eltern sind nämlich noch der Meinung, Internet und Co sind Zeitverschwendung und unnötig.
Tja, ganz unrecht haben sie ja nicht aber solange mein Leben ist wie es ist und ich nicht in einer stromlosen Hütte irgendwo im nirgendwo lebe, gibt es eben Internet in meinem Leben und ich genieße es. Ein bisschen Fortschritt ist ja nicht verkehrt.
Oder so.
Also, es ist ja grundsätzlich stiller aber gerade ist echt Schaffenspause.
Und das ist nicht mal Familientrubelbedingt sondern liegt auch daran, dass das WLAN-Signal nicht bis in das Zimmer reicht, wo ich schlafe.
Und am Esstisch mit Laptop sitzen ist ja auch so eine unhöfliche Geschichte, besonders wenn der Rest der Familie immer twas pikiert guckt weil überhaupt technisches in meinem Leben ist. Meine Eltern sind nämlich noch der Meinung, Internet und Co sind Zeitverschwendung und unnötig.
Tja, ganz unrecht haben sie ja nicht aber solange mein Leben ist wie es ist und ich nicht in einer stromlosen Hütte irgendwo im nirgendwo lebe, gibt es eben Internet in meinem Leben und ich genieße es. Ein bisschen Fortschritt ist ja nicht verkehrt.
Freitag, 26. Dezember 2014
Mittwoch, 24. Dezember 2014
Frohe Weihnachten
Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest,
genießt die Feiertage!
Und was wäre Weihnachten ohne Simon's Cat?
Dienstag, 23. Dezember 2014
Das schönste Geschenk
ist ein Lächeln.
Ist diese ehrliche Freude in den Augen des Beschenkten, ist die Umarmung und das Wissen, dass man genau das richtige Geschenk gefunden hat.
Ist diese ehrliche Freude in den Augen des Beschenkten, ist die Umarmung und das Wissen, dass man genau das richtige Geschenk gefunden hat.
Ich bin normalerweise ein sehr ideenloser Mensch was Geschenke betrifft. Ich habe einfach keine Idee, worüber sich der Andere von Herzen freuen würde und was trotzdem noch in mein Budget passt.
Nun hatte ich letztens aus einer spontanen Idee heraus im Supermarkt ein Sortiment Acrylfarben mitgenommen. Damit habe ich noch nie gearbeitet und meine letzten Malereien sind auch zehn Jahre her. Aber egal. Nun lagen diese Farben in der Schublade und ich dachte mir, dass ich Weihnachtsgeschenke malen könnte. Nur ein Motiv will mir nicht einfallen. Bis the lovely one ihr Blog eröffnete. Und ich mich spontan in ihr Headerbild verliebte.
Stand der Dinge
Dieses Trennungsdings läuft ja im Grunde ganz gut. Wir wohnen noch zusammen bis ich was anderes habe und wir reißen uns nicht die Köpfe ab. Nichts desto trotz packe ich im Geiste schon meine Sachen und überlege, was alles mitgeht, was meins ist, was seins ist und um was wir uns streiten müssen. Der drei Meter breite Schrank zum Beispiel bleibt bei ihm, das Bett vermutlich auch.
Ich brauche also demnächst einen Kleiderschrank, ein Bett, einen Staubsauger... Um nur mal die größten Dinge zu nennen. Aber es rennt nicht weg, eine billige Matratze habe ich noch, die kann ich vorerst auf den Boden legen. Das ist das wichtigste.
Trotzdem ist da unterschwellig der Ofen aus. Man merkt, dass dieses getrennt-sein-zusammen-wohnen nicht zu lange dauern sollte. Sonst kippt die Stimmung doch noch und das sehr schnell. Es tut uns allen gut wenn wir uns aus dem Weg gehen können.
Ich brauche also demnächst einen Kleiderschrank, ein Bett, einen Staubsauger... Um nur mal die größten Dinge zu nennen. Aber es rennt nicht weg, eine billige Matratze habe ich noch, die kann ich vorerst auf den Boden legen. Das ist das wichtigste.
Trotzdem ist da unterschwellig der Ofen aus. Man merkt, dass dieses getrennt-sein-zusammen-wohnen nicht zu lange dauern sollte. Sonst kippt die Stimmung doch noch und das sehr schnell. Es tut uns allen gut wenn wir uns aus dem Weg gehen können.
Sonntag, 21. Dezember 2014
Alle Jahre wieder
Das leidige Thema:
Weihnachtsgeschenke.
Mir fällt es ja besonders bei den Männern in meinem Umfeld schwer.
Zum Beispiel der Mann, mit dem ich neulich noch zusammen war. Was schenkt man einem Mann, der irgendwie alles hat aber, schlimmer noch, sich alle Wünsche, die er hat, immer selbst erfüllt bevor er sie einem mitteilt?
Was schenkt man, wenn man gerne was schenken will, es aber bitte nichts liebloses sein soll.
Aftershave fällt aus, Gutscheine finde ich auch langweilig, also? Was dann?
Familie ist ja auch immer so ein Drama. Die Eltern haben ja meist alles. Zumindest meine.
Jedes Jahr ist es das gleiche und am Ende gibts wieder die phantasielose Flasche Wein. Eine Gute. Immerhin.
Was schenkt ihr denn so euren Lieben?
Weihnachtsgeschenke.
Mir fällt es ja besonders bei den Männern in meinem Umfeld schwer.
Zum Beispiel der Mann, mit dem ich neulich noch zusammen war. Was schenkt man einem Mann, der irgendwie alles hat aber, schlimmer noch, sich alle Wünsche, die er hat, immer selbst erfüllt bevor er sie einem mitteilt?
Was schenkt man, wenn man gerne was schenken will, es aber bitte nichts liebloses sein soll.
Aftershave fällt aus, Gutscheine finde ich auch langweilig, also? Was dann?
Familie ist ja auch immer so ein Drama. Die Eltern haben ja meist alles. Zumindest meine.
Jedes Jahr ist es das gleiche und am Ende gibts wieder die phantasielose Flasche Wein. Eine Gute. Immerhin.
Was schenkt ihr denn so euren Lieben?
Samstag, 20. Dezember 2014
Lieblingstweets mal wieder
Manche Menschen sind wie ein gutes Buch. Hast Du einmal angefangen in Ihnen zu lesen kannst Du nie wieder aufhören.
— Decadance (@deca_dance) 19. Dezember 2014
Naschlust haben. Für Kaffee entscheiden, da 0 Kalorien. In die Küche schlurfen. Mit Nutella-Glas zurückkommen. Unterbewußtsein, my ass!
— °~ Funk Doctor ~° (@_ProfP) 19. Dezember 2014
»Tauschen wir Telefonnummern?« - »Danke, aber meine ist ganz OK.«
— gallenbitter (@gallenbitter) 18. Dezember 2014
Google gives insights to the four major religions. pic.twitter.com/sYoArWzALh
— Torsten Beeck (@TorstenBeeck) 18. Dezember 2014
Zwei Mädels sinnieren in Hörweite über Traumprinzen und ich lache leise, während ich zu der schwarzen Kapuzengestalt auf´s Pferd steige. ;)
— Die Liebende (@lust_und_liebe) 18. Dezember 2014
Der Typ gehört eingesperrt.Nachts auf'm Dach rummachen. Von wegen Kamin! Wir haben Zentralheizung. Krimineller Ausländer in rotem Fummel.
— Endlose Nacht (@Endlose_Nacht) 18. Dezember 2014
Wenn mal "was dazwischen kommt" dann muss das nicht immer ein Penis sein. Manchmal ist das auch einfach nur Weihnachten.
— gedankenlos (@gedankensprudel) 17. Dezember 2014
Und immer diese Angst das der Weihnachtsbaum bei +13 Grad fragt ob wir nicht lieber Ostereier aufhängen wollen...
— MissBonn (@KnalltueteBonn) 17. Dezember 2014
#22UhrNonMention pic.twitter.com/SKYrbbgJKu
— Zwiespalt (@2spalt) 17. Dezember 2014
Wenn der Kellner einen Teller Nudeln auf Dein Date stolpert, dann ist "Schick, Du hast eine neue Frisur?" offenbar nicht der richtige Satz.
— Phrasensprenger (@phrasensprenger) 17. Dezember 2014
Ich hatte gerade exakt 30 sec Zeit, um meinen Tee "Moment der Entspannung" zu exen und das beschreibt mein Leben eigentlich ziemlich gut.
— Fräulein Bähm (@baehmshesaid) 17. Dezember 2014
Frau im Zug neben mir: "Da kann ich nicht, ich habe um 23Uhr noch eine Reitstunde." Dann schläft das Pferd doch sicher schon?!
— Mandarinen-Mädchen (@proeiszeit) 17. Dezember 2014
"OLG: Auch ein Blick auf die Handy-Uhr während der Fahrt ist strafbar." Man kann sich aber formschöne Micky-Maus-Wecker ans Lenkrad binden.
— Mahatma Pech (@Mahatmapech) 17. Dezember 2014
Frauen sind überhaupt nicht nachtragend Das sagte ich Dir doch bereits am: 29.5.2012 / 19.22 h 03.4.2013 / 15.57 h 15.3.2014 / 10.19 h
— ʇɹɐəɥ ɔop (@Samsodyne) 17. Dezember 2014
“Ihre Fähigkeiten?“ “Bin sehr gelenkig.“ “Das heißt?“ “Ich passe unter jeden Schreibtisch.“ “Sie haben den Blowjob!“
— Vanny_Bunny™ (@LittleHorney) 17. Dezember 2014
Die Sendungsverfolgung von @DHLPaket wird jetzt noch genauer. pic.twitter.com/OZk9KEvzmt
— Peter Breuer (@peterbreuer) 16. Dezember 2014
Nämlich. pic.twitter.com/BK4Uve6yLG
— Zauberkatze (@plushy_cat) 29. Oktober 2014
Und meisten macht man sich einfach viel zu viele Gedanken.
— M. (@_Meicus) 6. September 2014
Meine Lehrer haben immer gesagt ich werde später nicht dafür bezahlt um ausm Fenster zu schauen und jetzt ratet mal pic.twitter.com/lFdxs32Amk
— da Maxl (@da_maxl) 14. August 2014
Donnerstag, 18. Dezember 2014
Bastelzeit
Es geht auf Weihnachten zu und ich bin chronisch Pleite. Also alles wie immer.
Deswegen bastel ich ein paar Geschenke selber und habe in der absoluten Hölle, dem süchtigmachendsten Portal von allen, bei Dawanda, bestellt.
Diesmal bin ich wohl an den Teufel persönlich geraten oder zumindest an einen direkten Stellvertreter in Sachen anfixen und abhängig machen:
SO funktioniert Kundenbindung. Das bestellte war in einem festen, flachen Karton verpackt obwohl es durchaus in einen gepolsterten A5 Umschlag gepasst hätte, dazu: eine Zuckerstange und eine süße Dekoklammer, die die Rechnung zusammenhielt.
Ich muss nicht sagen dass ich diesen Shop gleich in meinen Favoriten abgespeichert habe, oder?
Dienstag, 16. Dezember 2014
Homemade Kur
Selten war ich so runtergebrannt wie in diesen Tagen.
Ich merke das schon eine Weile, dass ich mic schlecht konzentrieren kann, dass ich schnell vergesse, was mich vor wenigen Minuten noch bewegt oder zum Lachen gebracht hat. Das sind teilweise ganze Gespräche, die mir kurz drauf schon "fehlen"
Jetzt habe ich beschlossen, die Abende ruhig zu halten. Weniger Input, weniger strombetriebene Medien, mehr was für mich tun.
Als ich neulich die Gitarre hervorholte und einfach mal drauf los spielte, war ich richtig mitgerissen. Nicht dass ich gut spielen könnte. Die linke Hand ist zu langsam während die Rechte ihr Tempo schneller wechselt als ein Hase Haken schlägt aber darum geht es nicht. Es geht darum, überhaupt mal wieder was für mich getan zu haben. Mich mal nur um mich zu kümmern und einfach mal das Multitasking deaktivieren, was ich ständig an habe.
Ich fühlte mich einfach wunderbar und wollte die Gitarre trotz schmerzender Fingerkuppen und später Stunde gar nicht mehr weg legen. Dieser Abend hat mich so richtig erholt.
Sonntag, 14. Dezember 2014
Adventskalender
Heute gehts rüber in den Brüllmausblog. Die liebe Frau Edelnickel hat einen wunderbaren Adventskalender und das heutige Türchen kommt von mir.
Lest rein und lest euch auch alle anderen Adventskalendertürchen durch. Es lohnt sich!
Lest rein und lest euch auch alle anderen Adventskalendertürchen durch. Es lohnt sich!
Samstag, 13. Dezember 2014
Stress Stress Stress
Zum Glück nicht zwischen dem Ex (oh wie ungewohnt das noch ist) und mir sondern nur bei mir.
Bin ich doch neulich erst zusammengebrochen weils alles einfach zu viel war, ist es inzwischen besser. Aber mein Körper schreit nach Pause. Die Neurodermitis ist wieder da, das ist immer mein erstes Stresssymptom. Und jetzt ganz neu: der Smartphonefinger.
Meine Daumen zittern beim Scrollen und schreiben so sehr, dass beides gerade nicht mehr geht. Mit der rechten Hand geht das nötigste. Der linke Daumen springt unkontrolliert hin und her sobald ich ihn in Richtung Display bewege.
Jetzt muss ich mir tatsächlich eine Smartphonepause verordnen.
Irgendwas ist immer.
Bin ich doch neulich erst zusammengebrochen weils alles einfach zu viel war, ist es inzwischen besser. Aber mein Körper schreit nach Pause. Die Neurodermitis ist wieder da, das ist immer mein erstes Stresssymptom. Und jetzt ganz neu: der Smartphonefinger.
Meine Daumen zittern beim Scrollen und schreiben so sehr, dass beides gerade nicht mehr geht. Mit der rechten Hand geht das nötigste. Der linke Daumen springt unkontrolliert hin und her sobald ich ihn in Richtung Display bewege.
Jetzt muss ich mir tatsächlich eine Smartphonepause verordnen.
Irgendwas ist immer.
Fragen über Fragen
Wieviele Kartons braucht man für ein gefühltes halbes Leben?
Was kann ich alles ausmisten? Was brauche ich noch?
Wieso muss sich immer so viel ansammeln?
Was kann ich alles ausmisten? Was brauche ich noch?
Wieso muss sich immer so viel ansammeln?
Donnerstag, 11. Dezember 2014
3030
Eigentlich könnte ich dieses Blog jetzt schließen.
Ursprünglich habe ich es eröffnet, weil ich im Zwiespalt war. Im Zwiespalt zwischen Wunsch und Wirklichkeit, zwischen dem was ich hatte und dem was ich wollte. In erster Linie in Bezug auf das Sexleben.
Aber es hat sich ziemlich verändert. Zum einen weil es jemanden gibt, der den Wunsch-Part ausfüllt, zum anderen weil die Wirklichkeit nun anders ist.
3030 Tage hat meine Beziehung gehalten. Es waren zuletzt ziemlich schwere Zeiten aber es gab auch Schöne. Und auch wenn ich weiß, dass es so besser ist, es tut ein bisschen weh.
3030 Tage klingt nicht viel. 3030 Tage, das sind über acht Jahre. Und das war dann doch eine lange Zeit. Für mich zumindest.
Ursprünglich habe ich es eröffnet, weil ich im Zwiespalt war. Im Zwiespalt zwischen Wunsch und Wirklichkeit, zwischen dem was ich hatte und dem was ich wollte. In erster Linie in Bezug auf das Sexleben.
Aber es hat sich ziemlich verändert. Zum einen weil es jemanden gibt, der den Wunsch-Part ausfüllt, zum anderen weil die Wirklichkeit nun anders ist.
3030 Tage hat meine Beziehung gehalten. Es waren zuletzt ziemlich schwere Zeiten aber es gab auch Schöne. Und auch wenn ich weiß, dass es so besser ist, es tut ein bisschen weh.
3030 Tage klingt nicht viel. 3030 Tage, das sind über acht Jahre. Und das war dann doch eine lange Zeit. Für mich zumindest.
Mittwoch, 10. Dezember 2014
As usual
Da ist er wieder. Der Mann. War jetzt eine Weile weg, nu isser wieder da.
Und weil er direkt wieder weg muss, quasi nur zu Besuch nach Hause kommt, hatte er mir neulich eine Liste geschickt.
Ich habe etwas darauf überlesen. Keine Ahnung wie, ich habe diese Liste fünf Mal rauf und runter gelesen aber dieses eine Teil ist mir entgangen. Jedesmal. Ich habe mich entschuldigt. Das war ja keine Absicht.
Und dreißig Minuten nach seiner Ankunft zuhause fliegen hier schon wieder Sachen und es wird rum geschrien. Meine Entschuldigung wird mit Augenrollen quittiert.
Er fand noch etliche andere Gründe zu fluchen, zu motzen, zu zetern. Mir reichte dieser erste schon für einen fetten Kloß im Hals und Tränen in den Augen, die sich nur mit Müh noch zurück halten ließen.
Zwischendurch bekam ich das Ergebnis dass mein Krebsabstrich sich nicht verschlechtert hat (Juchuuu!) aber selbst darüber konnte ich mich nicht freuen. Weil es die Grundstimmung einfach nicht hergab.
Lieber alleine als das.
Und weil er direkt wieder weg muss, quasi nur zu Besuch nach Hause kommt, hatte er mir neulich eine Liste geschickt.
Ich habe etwas darauf überlesen. Keine Ahnung wie, ich habe diese Liste fünf Mal rauf und runter gelesen aber dieses eine Teil ist mir entgangen. Jedesmal. Ich habe mich entschuldigt. Das war ja keine Absicht.
Und dreißig Minuten nach seiner Ankunft zuhause fliegen hier schon wieder Sachen und es wird rum geschrien. Meine Entschuldigung wird mit Augenrollen quittiert.
Er fand noch etliche andere Gründe zu fluchen, zu motzen, zu zetern. Mir reichte dieser erste schon für einen fetten Kloß im Hals und Tränen in den Augen, die sich nur mit Müh noch zurück halten ließen.
Zwischendurch bekam ich das Ergebnis dass mein Krebsabstrich sich nicht verschlechtert hat (Juchuuu!) aber selbst darüber konnte ich mich nicht freuen. Weil es die Grundstimmung einfach nicht hergab.
Lieber alleine als das.
Dienstag, 9. Dezember 2014
Hengstmanieren
Ich weiß ja nicht, ob ihr euch ein bisschen mit Pferden auskennt. Ich tus. Ein bisschen.
Hengste sind mir da eine ganz besondere Spezies. Nicht alle Hengste wissen, dass sie Eier haben. Manche sind so doof (sorry) dass man ihnen eine rossige Stute vor die Nase stellen kann und sie schauen gar nicht hin. Tatsache.
Dann gibts aber noch die, die den Begriff Hengstmanieren geprägt haben. Sie strotzen vor Testosteron. Sobald ein anderes Pferd in Sicht ist, geben sie an. Hocherhobenen Hauptes traben oder galoppieren sie auf der Stelle, sie brummeln und grunzen vor sich hin, wiehern laut und sind kaum zu halten. Sie steigen auch und ziehen das komplette Angeberrepertoire. Kraft alleine reicht nicht um einen ausgewachsenen Warmbluthengst von ca 650 Kilo zu halten, man muss wissen wie man mit ihnen umgeht. Es braucht Kraft aber es braucht vor allem Mut und Dominanz. Auch als zarte Frau muss man dem Kerl klar machen, an welchem Ende des Stricks der Chef ist, denn wer die Kraft hat von beiden, das ist klar.
Ich will ehrlich sein, es kostet Nerven. Wenn der eine Hengst, der schwierigste von allen, an der Stutenherde vorbei geführt war und auf der Weide stand, dann war das schon immer eine Erleichterung. Trotzdem war mir dieser Hengst lieber als mancher Wallach. Trotz dieses ganzen Gehabes. Oder gerade weil. Weil es ein gutes Gefühl ist, 650 Kilo Testosteron bändigen zu können und weil es trotz Hengstmanieren das besterzogenste Pferd war, was ich je getroffen habe. Wenn er nicht gerade eine Stute witterte.
Hengste sind mir da eine ganz besondere Spezies. Nicht alle Hengste wissen, dass sie Eier haben. Manche sind so doof (sorry) dass man ihnen eine rossige Stute vor die Nase stellen kann und sie schauen gar nicht hin. Tatsache.
Dann gibts aber noch die, die den Begriff Hengstmanieren geprägt haben. Sie strotzen vor Testosteron. Sobald ein anderes Pferd in Sicht ist, geben sie an. Hocherhobenen Hauptes traben oder galoppieren sie auf der Stelle, sie brummeln und grunzen vor sich hin, wiehern laut und sind kaum zu halten. Sie steigen auch und ziehen das komplette Angeberrepertoire. Kraft alleine reicht nicht um einen ausgewachsenen Warmbluthengst von ca 650 Kilo zu halten, man muss wissen wie man mit ihnen umgeht. Es braucht Kraft aber es braucht vor allem Mut und Dominanz. Auch als zarte Frau muss man dem Kerl klar machen, an welchem Ende des Stricks der Chef ist, denn wer die Kraft hat von beiden, das ist klar.
Ich will ehrlich sein, es kostet Nerven. Wenn der eine Hengst, der schwierigste von allen, an der Stutenherde vorbei geführt war und auf der Weide stand, dann war das schon immer eine Erleichterung. Trotzdem war mir dieser Hengst lieber als mancher Wallach. Trotz dieses ganzen Gehabes. Oder gerade weil. Weil es ein gutes Gefühl ist, 650 Kilo Testosteron bändigen zu können und weil es trotz Hengstmanieren das besterzogenste Pferd war, was ich je getroffen habe. Wenn er nicht gerade eine Stute witterte.
Er wurde dann doch noch kastriert.
Samstag, 6. Dezember 2014
Notbremsenupdate
Es tut gut, mal weniger zu bloggen. Obwohl ich das nicht als Stress sondern als Spaß empfunden habe, ist es auch mal nett, die Klickzahlen ignorieren zu können und einfach nur treiben zu lassen.
Dieses "ich muss noch" habe ich nicht nurm im Blog sondern in meinem gesamten Alltag auf ein absolutes Minimum runter gefahren und das tut verdammt gut.
Dafür habe ich ein paar wunderbare Blogbeitragideen die blöderweise gerade nur in Stichpunktform existieren. Das ist bei mir Fluch und Segen zugleich denn ich bereite das was ich schreibe normalerweise nicht vor. Ich schreibe einfach drauf los und während des Schreibens entstehen die Sätze, die Struktur, der rote Faden.
Die Stichpunkte, die ich jetzt also habe sind eine feine Idee aber blöderweise machen sie mir auch gerade eine Schreibblockade. Aber ach, es gibt schlimmeres im Leben und vielleicht fließen die Buchstaben wieder besser durch die Finger in die Tasten wenn Weihnachten rum ist. Oder so.
Dieses "ich muss noch" habe ich nicht nurm im Blog sondern in meinem gesamten Alltag auf ein absolutes Minimum runter gefahren und das tut verdammt gut.
Dafür habe ich ein paar wunderbare Blogbeitragideen die blöderweise gerade nur in Stichpunktform existieren. Das ist bei mir Fluch und Segen zugleich denn ich bereite das was ich schreibe normalerweise nicht vor. Ich schreibe einfach drauf los und während des Schreibens entstehen die Sätze, die Struktur, der rote Faden.
Die Stichpunkte, die ich jetzt also habe sind eine feine Idee aber blöderweise machen sie mir auch gerade eine Schreibblockade. Aber ach, es gibt schlimmeres im Leben und vielleicht fließen die Buchstaben wieder besser durch die Finger in die Tasten wenn Weihnachten rum ist. Oder so.
*****
Und einfach weils geil ist, müsst ihr euch dieses .gif ansehen. Mittwoch, 3. Dezember 2014
Servicewüste
Mein Handy nervt mich.
Ich habe ja Anfang diesen Jahres ein neues iphone4S bekommen. Das war das günstigstmögliche, weil ich kein Android wollte. Das hatte ich schonmal (ein HTC) und war damit total unzufrieden. Das Ding war sowas von langsam und machte nicht was es sollte, dass es eines Tages mangels Wand in den Fußraum flog und ich zum uralten iphone zurück kehrte.
Nun dachte ich, ich klage mal meinem Provider mein Leid, vielleicht haben die ja eine Idee zum Wohle der Kundenbindung.
Nachdem ich dem Roboter dann mitgeteilt habe, wie meine Nummer lautet und mich durch mehrere weitere Menüs gequält habe, ertönte statt eines Menschens nur ein blechernes "Im Juni 2015 können Sie sich ein neues Handy aussuchen"
Also versuchte ich, denen eine Mail zu schreiben. Geht nicht. Jedesmal wenn ich den Betreff der Mail auswähle, kommt ein Fenster mit "unter der Nummer 0900.... können Sie blablub"
Ja gehts noch?
Gut, dann schildere ich denen mal lieber nicht mein Problem. Stattdessen schreibe ich einen Brief. So auf Papier und mit Briefmarke und so. Darin wird stehen: Kündigung. Fristgerecht zum Februar 2016. Aus Gründen.
Ich habe ja Anfang diesen Jahres ein neues iphone4S bekommen. Das war das günstigstmögliche, weil ich kein Android wollte. Das hatte ich schonmal (ein HTC) und war damit total unzufrieden. Das Ding war sowas von langsam und machte nicht was es sollte, dass es eines Tages mangels Wand in den Fußraum flog und ich zum uralten iphone zurück kehrte.
Nun dachte ich, ich klage mal meinem Provider mein Leid, vielleicht haben die ja eine Idee zum Wohle der Kundenbindung.
Nachdem ich dem Roboter dann mitgeteilt habe, wie meine Nummer lautet und mich durch mehrere weitere Menüs gequält habe, ertönte statt eines Menschens nur ein blechernes "Im Juni 2015 können Sie sich ein neues Handy aussuchen"
Also versuchte ich, denen eine Mail zu schreiben. Geht nicht. Jedesmal wenn ich den Betreff der Mail auswähle, kommt ein Fenster mit "unter der Nummer 0900.... können Sie blablub"
Ja gehts noch?
Gut, dann schildere ich denen mal lieber nicht mein Problem. Stattdessen schreibe ich einen Brief. So auf Papier und mit Briefmarke und so. Darin wird stehen: Kündigung. Fristgerecht zum Februar 2016. Aus Gründen.
Montag, 1. Dezember 2014
Treiben lassen
Es ist schon eine Weile her, aber ich habe mal angefangen, Gitarre zu spielen. Drei oder vier Akkorde habe ich da auch hinbekommen, das umgreifen noch eher leidlich als flüssig. Aber hey! Der Anfang war getan.
Nun ist es schon über ein Jahr her, dass ich zuletzt gespielt habe. Mahnend steht die Gitarre neben meinem Schreibtisch. Ich gucke sie oft an und denke *du musst mal wieder spielen* und dann mache ich es doch nicht. Warum auch immer. Besser wird man jedenfalls nicht dadurch, dass man sie nur ansieht.
Neulich hatte ich Besuch. Und der griff irgendwann einfach zur Gitarre, stimmte sie und spielte einfach drauf los.
Ich saß da, lauschte und verkniff mir kleine Freudentränen. Schon so lange hat niemand mehr für mich gespielt. Ich hätte stundenlang zuhören können. Mich treiben lassen.
Nun ist es schon über ein Jahr her, dass ich zuletzt gespielt habe. Mahnend steht die Gitarre neben meinem Schreibtisch. Ich gucke sie oft an und denke *du musst mal wieder spielen* und dann mache ich es doch nicht. Warum auch immer. Besser wird man jedenfalls nicht dadurch, dass man sie nur ansieht.
Neulich hatte ich Besuch. Und der griff irgendwann einfach zur Gitarre, stimmte sie und spielte einfach drauf los.
Ich saß da, lauschte und verkniff mir kleine Freudentränen. Schon so lange hat niemand mehr für mich gespielt. Ich hätte stundenlang zuhören können. Mich treiben lassen.
So eine schöne Überraschung!
So schön!
♥
Sonntag, 30. November 2014
Die Reserveleuchte vom Akku brennt
Es war im Frühjahr 2013 als ich bei der Arbeit zusammengebrochen bin.
Ich hatte mich völlig überarbeitet, hatte damals schwere körperliche Arbeit, eigentlich Männerarbeit und meine Kollegin war mehrwöchig krank. Statt schnellstmöglich eine Aushilfe zu organisieren, setzte meine damalige Chefin alles auf mich. Ich habe sieben Wochen lang durchgearbeitet. Mein Arbeitstag begann um 7:15 und endete um 16:15. Mit etwas Glück waren zwischendurch zwanzig Minuten Zeit, eine Kleinigkeit zu essen. Oft musste das mitgebrachte Brot aber im Laufen gegessen werden. Es war wirklich harte Arbeit. Ich fiel früh ins Bett, der eigene Haushalt blieb liegen und jede Woche erzählte die Chefin "Nächste Woche kommt jemand, der dir hilft" Wir wussten beide, dass das nicht stimmte aber ich kannte ihre explosive Art, habe nicht drauf geantwortet und habe mich tapfer durchgebissen.
Nach vier oder fünf Wochen ging es los, dass ich einen leichten Schwindel hatte. Er beeinträchtigte mich nicht, nervte allenfalls.
Irgendwann kam ein leichtes, permanentes Rauschen in den Ohren dazu. Kreislaufprobleme. Keine Frage. Ich steckte mir Traubenzucker ein. Trank mehr Cola. Und arbeitete weiter.
Die Probleme wurden immer stärker aber ich ignorierte sie tapfer, hatten die Pferde doch keinen, der sie hätte versorgen können.
Eines Morgens, ich hatte gerade alle Pferde ausgestallt, ging nichts mehr. Schon seit Tagen sprachen mich die Leute drauf an, kürzer zu treten, meine Gesichtsfarbe war schon seit längerem mehr grau als gesund, der Schwindel war selbst nachts im Bett spürbar. Und an diesem Tag saß ich im Stall. Saß da und sah nur noch Sternchen im Tunnelblick. Hörte nichts mehr außer Rauschen. Ich wurde angesprochen, hörte alles aus unendlicher Ferne und brach in Tränen aus weil ich nicht mehr konnte. Da musste auch ich einsehen, dass ich eine Pause brauchte, dass es nicht mehr ging. Ich konnte die Leute mit kaum hörbarer Stimme überreden, mir keinen Krankenwagen zu rufen, nippte an einer Cola, die mir gebracht wurde. Entsperrte mit zitternden Fingern mein Smartphone und schaffte im vierten Anlauf, meine Chefin anzurufen. Sie fragte, ob ich später wieder kommen könnte, wenigstens zum Einstallen und fürs Kraftfutter. Und morgen früh. Ich müsse auch nichts misten. Mir standen die Tränen in den Augen als ich sagte, ich würde erstmal zum Arzt gehen und machen, was er für richtig hält.
Ich setzte mich ins Auto, wartete darauf, dass es so gut wurde, dass ich fahren konnte. Ich hätte nicht fahren dürfen. Aber ich fuhr. Ich musste ja das Auto heim bringen. Laufen ging noch schlechter als Auto fahren. Ich musste mich bei jedem Schritt festhalten. Wie eine alte Frau.
Das Ende vom Lied war, dass ich überarbeitet war. Dass mein Wochenpensum von 54 Stunden ohne einen einzigen freien Tag einfach zuviel war. Ich brauchte zwei Wochen in denen ich fast nur geschlafen habe. Die Energiereserven aufgefüllt habe, von Akku leer auf viertel voll. Und ganz viele Termine und Verpflichtungen, die ich noch gehabt hätte, abgesagt habe.
Seit gestern ist mir schwindelig. Ich dachte erst an meinen derbe verspannten Nacken, aber als heute noch das bekannte Rauschen in den Ohren dazu kam, war klar: Langsam Frau Zwiespalt, langsam. Das kennst du schon, das solltest du nicht ignorieren.
Ich ziehe also die Notbremse, schreibe keine Weihnachtskarten, sehe geflissentlich über den ein oder anderen Termin hinweg, lege stattdessen die Füße hoch und versuche mal, wirklich GAR NICHTS zu tun zwischendurch. Also auch nicht nebenbei twittern oder zu surfen sondern wirklich mal bewusst abschalten. Das ist es nämlich, was ich seit Wochen nicht mehr tue. Ich versuche immer, so viel wie möglich gleichzeitig zu machen, merke schon länger, dass ich das kaum noch schaffe, will es mir aber beweisen.
Jetzt werde ich mir beweisen müssen, dass ich auch langsamer kann.
Ich hatte mich völlig überarbeitet, hatte damals schwere körperliche Arbeit, eigentlich Männerarbeit und meine Kollegin war mehrwöchig krank. Statt schnellstmöglich eine Aushilfe zu organisieren, setzte meine damalige Chefin alles auf mich. Ich habe sieben Wochen lang durchgearbeitet. Mein Arbeitstag begann um 7:15 und endete um 16:15. Mit etwas Glück waren zwischendurch zwanzig Minuten Zeit, eine Kleinigkeit zu essen. Oft musste das mitgebrachte Brot aber im Laufen gegessen werden. Es war wirklich harte Arbeit. Ich fiel früh ins Bett, der eigene Haushalt blieb liegen und jede Woche erzählte die Chefin "Nächste Woche kommt jemand, der dir hilft" Wir wussten beide, dass das nicht stimmte aber ich kannte ihre explosive Art, habe nicht drauf geantwortet und habe mich tapfer durchgebissen.
Nach vier oder fünf Wochen ging es los, dass ich einen leichten Schwindel hatte. Er beeinträchtigte mich nicht, nervte allenfalls.
Irgendwann kam ein leichtes, permanentes Rauschen in den Ohren dazu. Kreislaufprobleme. Keine Frage. Ich steckte mir Traubenzucker ein. Trank mehr Cola. Und arbeitete weiter.
Die Probleme wurden immer stärker aber ich ignorierte sie tapfer, hatten die Pferde doch keinen, der sie hätte versorgen können.
Eines Morgens, ich hatte gerade alle Pferde ausgestallt, ging nichts mehr. Schon seit Tagen sprachen mich die Leute drauf an, kürzer zu treten, meine Gesichtsfarbe war schon seit längerem mehr grau als gesund, der Schwindel war selbst nachts im Bett spürbar. Und an diesem Tag saß ich im Stall. Saß da und sah nur noch Sternchen im Tunnelblick. Hörte nichts mehr außer Rauschen. Ich wurde angesprochen, hörte alles aus unendlicher Ferne und brach in Tränen aus weil ich nicht mehr konnte. Da musste auch ich einsehen, dass ich eine Pause brauchte, dass es nicht mehr ging. Ich konnte die Leute mit kaum hörbarer Stimme überreden, mir keinen Krankenwagen zu rufen, nippte an einer Cola, die mir gebracht wurde. Entsperrte mit zitternden Fingern mein Smartphone und schaffte im vierten Anlauf, meine Chefin anzurufen. Sie fragte, ob ich später wieder kommen könnte, wenigstens zum Einstallen und fürs Kraftfutter. Und morgen früh. Ich müsse auch nichts misten. Mir standen die Tränen in den Augen als ich sagte, ich würde erstmal zum Arzt gehen und machen, was er für richtig hält.
Ich setzte mich ins Auto, wartete darauf, dass es so gut wurde, dass ich fahren konnte. Ich hätte nicht fahren dürfen. Aber ich fuhr. Ich musste ja das Auto heim bringen. Laufen ging noch schlechter als Auto fahren. Ich musste mich bei jedem Schritt festhalten. Wie eine alte Frau.
Das Ende vom Lied war, dass ich überarbeitet war. Dass mein Wochenpensum von 54 Stunden ohne einen einzigen freien Tag einfach zuviel war. Ich brauchte zwei Wochen in denen ich fast nur geschlafen habe. Die Energiereserven aufgefüllt habe, von Akku leer auf viertel voll. Und ganz viele Termine und Verpflichtungen, die ich noch gehabt hätte, abgesagt habe.
Seit gestern ist mir schwindelig. Ich dachte erst an meinen derbe verspannten Nacken, aber als heute noch das bekannte Rauschen in den Ohren dazu kam, war klar: Langsam Frau Zwiespalt, langsam. Das kennst du schon, das solltest du nicht ignorieren.
Ich ziehe also die Notbremse, schreibe keine Weihnachtskarten, sehe geflissentlich über den ein oder anderen Termin hinweg, lege stattdessen die Füße hoch und versuche mal, wirklich GAR NICHTS zu tun zwischendurch. Also auch nicht nebenbei twittern oder zu surfen sondern wirklich mal bewusst abschalten. Das ist es nämlich, was ich seit Wochen nicht mehr tue. Ich versuche immer, so viel wie möglich gleichzeitig zu machen, merke schon länger, dass ich das kaum noch schaffe, will es mir aber beweisen.
Jetzt werde ich mir beweisen müssen, dass ich auch langsamer kann.
Samstag, 29. November 2014
Nicht wegsehen, nicht tolerieren!
Nachdem es beim Zaubermann neulich um Ritterlichkeit ging, (ein großartiger Beitrag übrigens. Den man sich unbedingt anhören sollte!) habe ich heute eine andere Seite der zwischenmenschlichen Kommunikation:
Männer dürfen Frauen nicht schlagen. Frauen sind das schwache Geschlecht, sie genießen den Schutz der Gesellschaft wenn ihnen Gewalt in der Öffentlichkeit widerfährt. Aber was ist mit Männern?
#
Männer sind das starke Geschlecht. Wenn man so eine Szene beobachtet, denkt man - nein, falsch - denke ich zweierlei:
1. das ist ein Mann, der kann sich wehren oder weg gehen. Und dabei vergesse ich, dass er, genauso wie eine Frau in gleicher Situation, in einer emotionalen Abhängigkeit von ihr sein kann.
2. denke ich: er ist ein Mann, es wird ihm peinlich sein, wenn ich (als Frau) dazwischen gehe und ihn verteidige, ihn seine Probleme nicht selbst lösen lasse. Oder anders: solange er nicht um Hilfe ruft, braucht er vermutlich auch keine.
Ich mache zwei Fehler und gerade deshalb muss ich meine Reaktion auf so eine Situation überdenken. Denn ich habe durchaus schon erlebt, dass Frauen ihre Männer triezten. Nie so heftig wie in dem Video aber dennoch.
An dieser Stelle: was ist eigentlich mit psychischer Gewalt? Was tun wenn eine Frau ihren Mann verbal fertig macht? DAS erlebe ich deutlich öfter als körperliche Gewalt.
Streit und Gewalt
Männer dürfen Frauen nicht schlagen. Frauen sind das schwache Geschlecht, sie genießen den Schutz der Gesellschaft wenn ihnen Gewalt in der Öffentlichkeit widerfährt. Aber was ist mit Männern?
#
Männer sind das starke Geschlecht. Wenn man so eine Szene beobachtet, denkt man - nein, falsch - denke ich zweierlei:
1. das ist ein Mann, der kann sich wehren oder weg gehen. Und dabei vergesse ich, dass er, genauso wie eine Frau in gleicher Situation, in einer emotionalen Abhängigkeit von ihr sein kann.
2. denke ich: er ist ein Mann, es wird ihm peinlich sein, wenn ich (als Frau) dazwischen gehe und ihn verteidige, ihn seine Probleme nicht selbst lösen lasse. Oder anders: solange er nicht um Hilfe ruft, braucht er vermutlich auch keine.
Ich mache zwei Fehler und gerade deshalb muss ich meine Reaktion auf so eine Situation überdenken. Denn ich habe durchaus schon erlebt, dass Frauen ihre Männer triezten. Nie so heftig wie in dem Video aber dennoch.
An dieser Stelle: was ist eigentlich mit psychischer Gewalt? Was tun wenn eine Frau ihren Mann verbal fertig macht? DAS erlebe ich deutlich öfter als körperliche Gewalt.
Freitag, 28. November 2014
so much to learn
Man lernt ja nie aus.
Auch ich nicht, über mich in diesem Fall. Und das ist spannend.
Ich mag Oralsex. Also... wenn man sich den Counter rechts* ansieht, merkt man, ich mag es zu blasen. Vor allem wenn ich ein bisschen Feedback kriege, also der Mann stöhnt, gerne auch mal meinen Kopf nimmt und mich dirigiert, gerne auch was sagt.Solange er nicht nebenbei die Tageszeitung laut vorliest. Jedenfalls, hauptsache er liegt nicht da und stellt sich tot.
Und da ist auch schon das Stichwort: LIEGEN
Denn unlängst ist mir etwas aufgefallen: Wenn der Mann steht oder sitzt und ich vor ihm knie, macht es mir nicht nur Spaß ihn mit meinem Mund zu verwöhnen, es macht mich auch geil. Ich werde richtig feucht dabei.
Wenn der Mann aber auf dem Bett liegt, passiert das nicht. Also, es macht mir schon auch Spaß, ich finde es geil. Aber ich werde kaum feucht. Fast gar nicht. Und das hat also nicht nur mit dem Feedback zu tun sondern auch rein mit der Position.
Ich finde das gerade echt spannend über mich zu lernen, mich selbst zu entdecken.
Auch ich nicht, über mich in diesem Fall. Und das ist spannend.
Ich mag Oralsex. Also... wenn man sich den Counter rechts* ansieht, merkt man, ich mag es zu blasen. Vor allem wenn ich ein bisschen Feedback kriege, also der Mann stöhnt, gerne auch mal meinen Kopf nimmt und mich dirigiert, gerne auch was sagt.
Und da ist auch schon das Stichwort: LIEGEN
Denn unlängst ist mir etwas aufgefallen: Wenn der Mann steht oder sitzt und ich vor ihm knie, macht es mir nicht nur Spaß ihn mit meinem Mund zu verwöhnen, es macht mich auch geil. Ich werde richtig feucht dabei.
Wenn der Mann aber auf dem Bett liegt, passiert das nicht. Also, es macht mir schon auch Spaß, ich finde es geil. Aber ich werde kaum feucht. Fast gar nicht. Und das hat also nicht nur mit dem Feedback zu tun sondern auch rein mit der Position.
Ich finde das gerade echt spannend über mich zu lernen, mich selbst zu entdecken.
Donnerstag, 27. November 2014
Wie alles begann
Ich komme aus einem sehr ...prüden Elternhaus.
Die Aufklärung bestand im wesentlichen aus dem Buch von Janosch, welches meine Mutter irgendwann einmal kommentarlos mitbrachte. Fragen zum Körper wurden beantwortet aber das wars. Aufgeklärt wurde ich nie. Und so sprach man halt nie drüber. Mit 13 zogen meine Eltern mich und eine Freundin nachts aus dem Zelt von zwei Jungs raus mit denen wir wild rummachten. Stinkwütend aber sie verloren kein Wort darüber WAS das Problem war.
Die Aufklärung bestand im wesentlichen aus dem Buch von Janosch, welches meine Mutter irgendwann einmal kommentarlos mitbrachte. Fragen zum Körper wurden beantwortet aber das wars. Aufgeklärt wurde ich nie. Und so sprach man halt nie drüber. Mit 13 zogen meine Eltern mich und eine Freundin nachts aus dem Zelt von zwei Jungs raus mit denen wir wild rummachten. Stinkwütend aber sie verloren kein Wort darüber WAS das Problem war.
Entsprechend wenig wusste ich über Sex und ich hatte außer Freundinnen und den Eltern meiner besten Freundin niemanden mit dem ich über etwas hätte reden können.
Es folgte der erste feste Freund, der erste Sex und ich entdeckte die Welt des Sexes nur langsam.
Langsam wurden Privatcomputer verbreiteter und vor allem erschwinglicher. Aber längst nicht jeder hatte einen. Wer damals ISDN hatte, war hochmodern, alle anderen surften über die analoge Telefonleitung. Nein, nicht per DSL. Informationen verbreiteten sich noch nicht so schnell und wenn man etwas wissen wollte, konnte man in Büchern nachschlagen oder jemanden fragen.
Jetzt komme ich mir alt vor
Als die Beziehung auseinander ging, habe ich mich, etwa ab 2005 viel mit Sex beschäftigt, Blogs gelesen die sehr eindeutig waren. Ich habe Sexerlebnisse und Phantasien gelesen, ziemlich harte und es mir dabei selbst gemacht. Immer und immer wieder. Mir wurde klar, dass das rein-raus was ich bis dato kannte, mich nicht geil macht, mir nicht ausreicht.
Dass ich egoistischer sein will und muss, wenn ich Spaß haben will. Nicht den Sex ausleben den der Mann will sondern den, der mir Spaß macht. Und ich erkannte, dass der Egoismus sich nicht ausschließt damit, mich zu unterwerfen.
Damals hatte ich das noch nicht beim Namen genannt, kannte keine Worte dafür. So fing das alles an. Mit Blogs wie Promisc, mein Doppelleben, Dark-Obsession und einige mehr. Letzteres war wohl am meisten richtungsweisend während der passwortgeschützte Bereich bei Promisc der war, der mich sehr geprägt hat.
Dennoch war ich noch jung und naiv genug, als dass ich meine sexuellen Vorlieben beim nächsten Mann noch hintenan gestellt habe. Ein Fehler den ich heute nicht mehr machen würde.
Dienstag, 25. November 2014
Ups
Da habe ich doch tatsächlich meinen Bloggeburtstag verpasst?
Am 19.11.2012 habe ich den ersten Beitrag hier veröffentlicht.
Dieser hier ist der 250. Post in den zwei Jahren. Wahnsinn.
Täglich schauen inzwischen um die 200 bis 250 Leser hier rein, nicht wenige kommen von Twitter.
Übrigens ein Hinweis an jene, die per Handy hier reinsurfen: es lohnt sich, mal die mobile Version aus und die normale Version anzuschalten, dann seht ihr auch den Counter. Also den Sexcounter. Wie oft ich in 2014 Sex hatte. Nicht dass diese Zahl irgendwie spannend wäre aber ich finds doch spannend, das mal für ein ganzes Jahr festzuhalten. Ist ja eher traurig, diese Zahl.
Egal, heute wird der Bloggeburtstag nachgefeiert! Hier gibts erstmal ein Glas Sekt für jeden, dahinten steht die Kiste Bier und der Häppchenteller hier rechts auf dem Tisch.
*pling* Vielen Dank dass ihr immer hier vorbei kommt zu lesen. Vielen Dank dass ihr mir Anfang des Jahres so beigestanden habt als ich im Krankenhaus lag. Und Danke für eure Kommentare ♥
Am 19.11.2012 habe ich den ersten Beitrag hier veröffentlicht.
Dieser hier ist der 250. Post in den zwei Jahren. Wahnsinn.
Täglich schauen inzwischen um die 200 bis 250 Leser hier rein, nicht wenige kommen von Twitter.
Übrigens ein Hinweis an jene, die per Handy hier reinsurfen: es lohnt sich, mal die mobile Version aus und die normale Version anzuschalten, dann seht ihr auch den Counter. Also den Sexcounter. Wie oft ich in 2014 Sex hatte. Nicht dass diese Zahl irgendwie spannend wäre aber ich finds doch spannend, das mal für ein ganzes Jahr festzuhalten. Ist ja eher traurig, diese Zahl.
Egal, heute wird der Bloggeburtstag nachgefeiert! Hier gibts erstmal ein Glas Sekt für jeden, dahinten steht die Kiste Bier und der Häppchenteller hier rechts auf dem Tisch.
*pling* Vielen Dank dass ihr immer hier vorbei kommt zu lesen. Vielen Dank dass ihr mir Anfang des Jahres so beigestanden habt als ich im Krankenhaus lag. Und Danke für eure Kommentare ♥
Auf viele weitere Jahre!
Montag, 24. November 2014
Gerinnungsstörung reloaded
Der Nachteil am Willebrand-Jürgens-Syndrom ist, dass sozusagen der Klebstoff der roten Blutkörperchen nicht ausreichend vorhanden ist.
Das bedeutet, dass ich schnell blaue Flecke kriege, deren Herkunft ich mir nicht erklären kann...
Und es bedeutet dass Wunden echt schlecht heilen. Eine Größere sorgte ja in diesem Jahr schon dafür, dass ich nicht nur zwei ungeplante Krankenhausaufenthalte nach Notoperationen hatte sondern auch dafür, dass ich ungelogen sieben Wochen ums ÜBERLEBEN kämpfte. Es ging mir ja äußerlich gut, von dem heftigen Blutverlust abgesehen, aber solange die Blutungen nicht ursächlich geklärt und vor allem im Griff waren, war es tatsächlich, und da waren sich meine Ärzte einig, ein Kampf ums Überleben.
In dem Moment habe ich das einfach alles durchgemacht aber es ist auch rückblickend noch ein unglaubliches Gefühl. Und damit meine ich nicht ein unglaublich gutes sondern eines, was mir das Herz zuschnürt. Wenn man weiß, dass man auch nach einer OP noch nicht über den Berg ist sondern noch Wochenlang ums Überleben kämpft, obwohl man sich eigentlich ganz gut fühlt.
Mein Körper erinnert mich in regelmäßigen Abständen daran, dass ich diesen Mist habe. Am ersten November habe ich mich beim Rasieren am Knöchel geschnitten. Keine große Wunde, kein Zentimeter lang. Aber es dauerte drei oder vier Tage, bis sich da überhaupt eine Kruste drüber bildete und die fiel auch nicht nach wenigen Tagen ab sondern war auch nach zweieinhalb Wochen noch bombenfest.
Erstaunlich, was der Körper so alles nicht kann mit so einer simplen Gerinnungsstörung.
Das bedeutet, dass ich schnell blaue Flecke kriege, deren Herkunft ich mir nicht erklären kann...
Und es bedeutet dass Wunden echt schlecht heilen. Eine Größere sorgte ja in diesem Jahr schon dafür, dass ich nicht nur zwei ungeplante Krankenhausaufenthalte nach Notoperationen hatte sondern auch dafür, dass ich ungelogen sieben Wochen ums ÜBERLEBEN kämpfte. Es ging mir ja äußerlich gut, von dem heftigen Blutverlust abgesehen, aber solange die Blutungen nicht ursächlich geklärt und vor allem im Griff waren, war es tatsächlich, und da waren sich meine Ärzte einig, ein Kampf ums Überleben.
In dem Moment habe ich das einfach alles durchgemacht aber es ist auch rückblickend noch ein unglaubliches Gefühl. Und damit meine ich nicht ein unglaublich gutes sondern eines, was mir das Herz zuschnürt. Wenn man weiß, dass man auch nach einer OP noch nicht über den Berg ist sondern noch Wochenlang ums Überleben kämpft, obwohl man sich eigentlich ganz gut fühlt.
Mein Körper erinnert mich in regelmäßigen Abständen daran, dass ich diesen Mist habe. Am ersten November habe ich mich beim Rasieren am Knöchel geschnitten. Keine große Wunde, kein Zentimeter lang. Aber es dauerte drei oder vier Tage, bis sich da überhaupt eine Kruste drüber bildete und die fiel auch nicht nach wenigen Tagen ab sondern war auch nach zweieinhalb Wochen noch bombenfest.
Erstaunlich, was der Körper so alles nicht kann mit so einer simplen Gerinnungsstörung.
Sonntag, 23. November 2014
"Frag mich nichts über mich."
Ganz am Anfang, als ich den Mann an meiner Seite kennen lernte, sagte er mir:
"Wenn ich eins nicht mag, dann neugierige Menschen. Die immer alles wissen wollen. Wenn es etwas von mir zu erzählen gibt, erzähle ich das schon selbst."
Ich schluckte damals. War es doch so wider meiner weiblichen Natur. Aber gut, ich hatte ihn längst gern, also schluckte ich meine Fragen runter und wenn mir etwas wichtig war, versuchte ich vorsichtig das Gespräch zu lenken.
Was war ich nervös als ich ihn dann doch mal etwas fragte. Dann auch noch nach seinen Exfreundinnen. Er antwortete immerhin. Ausweichend. Aber er tat es. Mehr war nicht rauszukitzeln.
Wenn ich ihn anderes frage, musste ich immer damit rechnen, dass er wütend wird.
Ich hatte schon damals den Gedanken was, wenn du mit ihm keine gemeinsamen Gesprächsthemen hast? aber ich schob den Gedanken beiseite. Denn zu dem Zeitpunkt war ich längst verliebt.
In der Zwischenzeit habe ich mir nicht nur bei ihm sondern bei allen anderen Menschen in meinem Umfeld abgewöhnt, nachzufragen. Das ging so miteinander einher. Unbeabsichtigt. Manche Fragen brennen mir unter den Nägeln, doch ich traue mich nicht zu fragen. Was, wenn ich denjenigen genauso verärgere mit Fragen wie den Mann an meiner Seite? Der bei der Frage "Wie wars bei der Arbeit?" reagiert mit "Vielen Dank dass du mir den Tag versaust!" Inzwischen glaube ich, dass mein nicht-nachfragen eher als Desinteresse verstanden wird. Dabei ist es das nicht.
Und jetzt, wo ich mich löse, merke ich erst, wieviel ich mich verbogen habe, damit er mich so nimmt wie ich bin. Und ich merke jetzt erst, wie sehr ich mich selbst angelogen habe. Acht Jahre lang.
"Wenn ich eins nicht mag, dann neugierige Menschen. Die immer alles wissen wollen. Wenn es etwas von mir zu erzählen gibt, erzähle ich das schon selbst."
Ich schluckte damals. War es doch so wider meiner weiblichen Natur. Aber gut, ich hatte ihn längst gern, also schluckte ich meine Fragen runter und wenn mir etwas wichtig war, versuchte ich vorsichtig das Gespräch zu lenken.
Was war ich nervös als ich ihn dann doch mal etwas fragte. Dann auch noch nach seinen Exfreundinnen. Er antwortete immerhin. Ausweichend. Aber er tat es. Mehr war nicht rauszukitzeln.
Wenn ich ihn anderes frage, musste ich immer damit rechnen, dass er wütend wird.
Ich hatte schon damals den Gedanken was, wenn du mit ihm keine gemeinsamen Gesprächsthemen hast? aber ich schob den Gedanken beiseite. Denn zu dem Zeitpunkt war ich längst verliebt.
Heute ärgere ich mich, dass ich diesen Warnruf ignorierte.
In der Zwischenzeit habe ich mir nicht nur bei ihm sondern bei allen anderen Menschen in meinem Umfeld abgewöhnt, nachzufragen. Das ging so miteinander einher. Unbeabsichtigt. Manche Fragen brennen mir unter den Nägeln, doch ich traue mich nicht zu fragen. Was, wenn ich denjenigen genauso verärgere mit Fragen wie den Mann an meiner Seite? Der bei der Frage "Wie wars bei der Arbeit?" reagiert mit "Vielen Dank dass du mir den Tag versaust!" Inzwischen glaube ich, dass mein nicht-nachfragen eher als Desinteresse verstanden wird. Dabei ist es das nicht.
Und jetzt, wo ich mich löse, merke ich erst, wieviel ich mich verbogen habe, damit er mich so nimmt wie ich bin. Und ich merke jetzt erst, wie sehr ich mich selbst angelogen habe. Acht Jahre lang.
Ich muss hier raus. Ich will wieder ich selbst sein.
Freitag, 21. November 2014
Saunanacht
Ich bin etwas spät dran, als ich das Schwimmbad betrete. Auf dem Parkplatz habe ich schon dein Auto gesehen. Im Foyer wartest du bereits. Es ist schwülwarm hier drinnen und nach einem innigen Begrüßungskuss stürmen wir die Umkleiden.
Kaum bin ich ausgezogen, gehe ich in der Umkleide vor dir auf die Knie. Was habe ich mich darauf gefreut. Langsam fahre ich mit der Zunge um deinen Schwanz, lecke von den Eiern bis zur Spitze, lasse sie in meinem Mund verschwinden und verwöhne sie nach allen Regeln der Kunst.
... Möglichst leise stöhnst du, als du deinen Saft in meinem Mund entlädst. Ich schlucke restlos alles herunter, lecke noch den letzten Tropfen weg, bevor ich mich erhebe und du deine Finger in mein nasses Loch schiebst. Ein bisschen fickst du mich, doch dann lässt du mich zappeln. Wissend dass ich ganz dein bin in dieser Nacht.
Es ist Saunanacht, das bedeutet, dass heute Abend im ganzen Schwimmbad textilfreies Baden ist. Im ganzen Schwimmbad, entlang der Wege und an den Beckenrändern sind Kerzen aufgestellt, ansonsten leuchtet nur das Beckenlicht. Es ist eine tolle Atmosphäre. Aber erstmal gehen wir saunieren. Du zeigst mir, wie man das richtig macht. Duschst mich nach dem Saunagang kalt ab und holst Wasser, gegen den Durst. Auf dem Weg zum Schwimmbecken spüre ich deine Hand in meinem Bademantel. Ich greife hinein und ...verstehe. Kurz entschuldige ich mich auf die Toilette, du ziehst derweil ein paar ruhige Bahnen, dann stoße ich zu dir und schwimme mit dir. Nackt. Es ist so ein tolles Gefühl, wenn das Wasser den ganzen Körper ungehindert umfließen kann, wenn die Nippel steif werden weil keine gewohnte Stoffschicht mehr darüber ist.
Eng umschlungen küssen wir uns, deine Hände fahren über meinen Körper, deine Finger tasten in meiner Ritze nach dem Spielzeug, was du mir eben gegeben hast: den kleinen Edelstahlplug, klein aber erstaunlich schwer. Unheimlich angenehm zu tragen. Und das Vibroei, was du mit einem gekonnten, unauffälligen Handgriff einschaltest, während wir uns küssen.
Nun schwimme ich ein paar Bahnen und es fällt mir verdammt schwer, Arme und Beine zu koordinieren während du am Beckenrand sitzt und mit einem Lächeln auf den Lippen beobachtest, wie schwer es mir fällt, geradeaus zu schwimmen während die Vibrationen aus meiner Lusthöhle den Plug zum schwingen bringen und mich schier wahnsinnig machen. Ich fühle mich wie auf dem Präsentierteller, denke mir, dass doch jeder sehen muss, was los ist. Doch die anderen Badegäste beachten mich gar nicht.
Ich schwimme zu dir an den Beckenrand, ziehe mich hoch, betrachte dich. Unheimlich entspannt bist du, in deinen Augen liegt ein Funkeln. Du greifst eine der Kerzen und lässt ganz langsam das Wachs auf meine Brust tropfen. Es kostet mich unheimlich Beherrschung, ruhig zu bleiben. Dein Kuss danach ist eine Erlösung.
Du nimmst mich an die Hand und wir gehen ins Außenbecken. Das Wasser ist warm, die Nacht ist kalt, dichter Nebel steht über dem Becken und man kann kaum einen Meter weit sehen. Es blubbert so laut dass man die anderen Besucher nicht hören kann.
Auf der Bank im Wasser ziehst du mich auf deinen Schoß. Das Chlorwasser bremst etwas aber ich bin so feucht, du dringst ungehindert ein und das Vibroei auf die Seite. Das Gefühl ... der Hammer! Kaum auszuhalten. ...
Meine Hände biegst du auf meinen Rücken, hälst sie dort fest, meine Beine haben dich umschlungen und so fickst du mich in den Wahnsinn. Dann ziehst du mich runter von dir, dein Blick geht nach unten und du drückst meinen Kopf unter Wasser. Schnell nehme ich deinen Schwanz in den Mund wo mir keine Sekunde später dein heißer Saft in den Mund schießt.
Artig schlucke ich alles herunter und gerade als mir die Luft knapp wird, lockert sich dein Griff in meinem Nacken und du lässt mich wieder hoch.
Gemütlich lehnen wir uns am Beckenrand an, genießen die Atmosphäre und einander. Dann gehen wir einen Sekt trinken und danach noch eine Runde in die Sauna.
Kaum bin ich ausgezogen, gehe ich in der Umkleide vor dir auf die Knie. Was habe ich mich darauf gefreut. Langsam fahre ich mit der Zunge um deinen Schwanz, lecke von den Eiern bis zur Spitze, lasse sie in meinem Mund verschwinden und verwöhne sie nach allen Regeln der Kunst.
... Möglichst leise stöhnst du, als du deinen Saft in meinem Mund entlädst. Ich schlucke restlos alles herunter, lecke noch den letzten Tropfen weg, bevor ich mich erhebe und du deine Finger in mein nasses Loch schiebst. Ein bisschen fickst du mich, doch dann lässt du mich zappeln. Wissend dass ich ganz dein bin in dieser Nacht.
Es ist Saunanacht, das bedeutet, dass heute Abend im ganzen Schwimmbad textilfreies Baden ist. Im ganzen Schwimmbad, entlang der Wege und an den Beckenrändern sind Kerzen aufgestellt, ansonsten leuchtet nur das Beckenlicht. Es ist eine tolle Atmosphäre. Aber erstmal gehen wir saunieren. Du zeigst mir, wie man das richtig macht. Duschst mich nach dem Saunagang kalt ab und holst Wasser, gegen den Durst. Auf dem Weg zum Schwimmbecken spüre ich deine Hand in meinem Bademantel. Ich greife hinein und ...verstehe. Kurz entschuldige ich mich auf die Toilette, du ziehst derweil ein paar ruhige Bahnen, dann stoße ich zu dir und schwimme mit dir. Nackt. Es ist so ein tolles Gefühl, wenn das Wasser den ganzen Körper ungehindert umfließen kann, wenn die Nippel steif werden weil keine gewohnte Stoffschicht mehr darüber ist.
Eng umschlungen küssen wir uns, deine Hände fahren über meinen Körper, deine Finger tasten in meiner Ritze nach dem Spielzeug, was du mir eben gegeben hast: den kleinen Edelstahlplug, klein aber erstaunlich schwer. Unheimlich angenehm zu tragen. Und das Vibroei, was du mit einem gekonnten, unauffälligen Handgriff einschaltest, während wir uns küssen.
Nun schwimme ich ein paar Bahnen und es fällt mir verdammt schwer, Arme und Beine zu koordinieren während du am Beckenrand sitzt und mit einem Lächeln auf den Lippen beobachtest, wie schwer es mir fällt, geradeaus zu schwimmen während die Vibrationen aus meiner Lusthöhle den Plug zum schwingen bringen und mich schier wahnsinnig machen. Ich fühle mich wie auf dem Präsentierteller, denke mir, dass doch jeder sehen muss, was los ist. Doch die anderen Badegäste beachten mich gar nicht.
Ich schwimme zu dir an den Beckenrand, ziehe mich hoch, betrachte dich. Unheimlich entspannt bist du, in deinen Augen liegt ein Funkeln. Du greifst eine der Kerzen und lässt ganz langsam das Wachs auf meine Brust tropfen. Es kostet mich unheimlich Beherrschung, ruhig zu bleiben. Dein Kuss danach ist eine Erlösung.
Du nimmst mich an die Hand und wir gehen ins Außenbecken. Das Wasser ist warm, die Nacht ist kalt, dichter Nebel steht über dem Becken und man kann kaum einen Meter weit sehen. Es blubbert so laut dass man die anderen Besucher nicht hören kann.
Auf der Bank im Wasser ziehst du mich auf deinen Schoß. Das Chlorwasser bremst etwas aber ich bin so feucht, du dringst ungehindert ein und das Vibroei auf die Seite. Das Gefühl ... der Hammer! Kaum auszuhalten. ...
Meine Hände biegst du auf meinen Rücken, hälst sie dort fest, meine Beine haben dich umschlungen und so fickst du mich in den Wahnsinn. Dann ziehst du mich runter von dir, dein Blick geht nach unten und du drückst meinen Kopf unter Wasser. Schnell nehme ich deinen Schwanz in den Mund wo mir keine Sekunde später dein heißer Saft in den Mund schießt.
Artig schlucke ich alles herunter und gerade als mir die Luft knapp wird, lockert sich dein Griff in meinem Nacken und du lässt mich wieder hoch.
Gemütlich lehnen wir uns am Beckenrand an, genießen die Atmosphäre und einander. Dann gehen wir einen Sekt trinken und danach noch eine Runde in die Sauna.
Mittwoch, 19. November 2014
Win/fail
Ich habe in den letzten Wochen den Hefeteig für mich entdeckt. Früher hatte ich da immer sehr großen Repekt vor, meist ging er nicht auf und so. Deswegen habe ich Rezepte mit Hefeteig immer gemieden.
Aber jetzt. Nachdem ich jetzt schon ein paar Mal süße Brötchen gebacken hatte, wollte ich es auch mit normalen Frühstücksbrötchen probieren.
Die gelangen auch sehr gut, mal abgesehen von meiner Ungeduld. Ich schob sie schon bei 150 Grad in den Ofen, weil ich nicht auf 220 Grad warten wollte. Als sie aus dem Ofen kamen, dufteten sie herrlich. Ich aß das erste, aß das zweite und als ich so überlegte, ob ich noch ein halbes esse oder nicht... hatte ich plötzlich eine Füllung im Mund.
Im letzten Monat war ich beim Zahnarzt, hatte ein Loch im Backenzahn. Er bohrte erst einmal ohne Betäubung bis es schlagartig so richtig weh tat. Dann sah er mich an und ich sagte nur "okay, ich hätte bitte gerne eine Spritze" doch er fragte nur "Sie haben nicht zufällig den Befund vom Gerinnungsarzt dabei?" Hatte ich natürlich nicht.
Das Ende vom Lied war, dass der Zahnarzt sich nicht traute, mir eine Spritze zu geben aus Angst, mir ein Hämatom zu stechen. Das Risiko ist nicht von der Hand zu weisen auch wenn ich zuvor viele Jahre (und Zahnarztbehandlungen) lang ohne Wissen um die Gerinnungsstörung behandelt wurde.
Er entschied sich für einen Spezialkleber, statt einer richtigen Füllung, weil er den sofort einbringen konnte ohne noch weiter bohren zu müssen.
Tja, was soll ich sagen. Genau diese Füllung habe ich verloren und das natürlich, wie sollte es anders sein, an einem Samstag. Glücklicherweise tat nichts weh, solange nichts süßes oder kaltes in das Loch gerief und so blieb mir der Notdienst erspart.
Der nächste Zahnarztbesuch war jetzt mit Befund des Gerinnungsarztes im Gepäck. Der Zahnarzt überflog diesen, verstand Bahnhof, stellte fest dass ich fast keine Schmerzmittel mehr nehmen darf und beschloss, es weiterhin irgendwie ohne Betäubung und damit Risiko zum Bluterguss hinzukriegen.
Jetzt habe ich eine neue Füllung, liebevoll verspachtelt. Und hoffe dass die diesmal länger als einen Monat hält.
Aber jetzt. Nachdem ich jetzt schon ein paar Mal süße Brötchen gebacken hatte, wollte ich es auch mit normalen Frühstücksbrötchen probieren.
Die gelangen auch sehr gut, mal abgesehen von meiner Ungeduld. Ich schob sie schon bei 150 Grad in den Ofen, weil ich nicht auf 220 Grad warten wollte. Als sie aus dem Ofen kamen, dufteten sie herrlich. Ich aß das erste, aß das zweite und als ich so überlegte, ob ich noch ein halbes esse oder nicht... hatte ich plötzlich eine Füllung im Mund.
Im letzten Monat war ich beim Zahnarzt, hatte ein Loch im Backenzahn. Er bohrte erst einmal ohne Betäubung bis es schlagartig so richtig weh tat. Dann sah er mich an und ich sagte nur "okay, ich hätte bitte gerne eine Spritze" doch er fragte nur "Sie haben nicht zufällig den Befund vom Gerinnungsarzt dabei?" Hatte ich natürlich nicht.
Das Ende vom Lied war, dass der Zahnarzt sich nicht traute, mir eine Spritze zu geben aus Angst, mir ein Hämatom zu stechen. Das Risiko ist nicht von der Hand zu weisen auch wenn ich zuvor viele Jahre (und Zahnarztbehandlungen) lang ohne Wissen um die Gerinnungsstörung behandelt wurde.
Er entschied sich für einen Spezialkleber, statt einer richtigen Füllung, weil er den sofort einbringen konnte ohne noch weiter bohren zu müssen.
Tja, was soll ich sagen. Genau diese Füllung habe ich verloren und das natürlich, wie sollte es anders sein, an einem Samstag. Glücklicherweise tat nichts weh, solange nichts süßes oder kaltes in das Loch gerief und so blieb mir der Notdienst erspart.
Der nächste Zahnarztbesuch war jetzt mit Befund des Gerinnungsarztes im Gepäck. Der Zahnarzt überflog diesen, verstand Bahnhof, stellte fest dass ich fast keine Schmerzmittel mehr nehmen darf und beschloss, es weiterhin irgendwie ohne Betäubung und damit Risiko zum Bluterguss hinzukriegen.
Jetzt habe ich eine neue Füllung, liebevoll verspachtelt. Und hoffe dass die diesmal länger als einen Monat hält.
Montag, 17. November 2014
Vor einem Jahr
Ende November letzten Jahres bekam ich von meiner Frauenärztin die Diagnose PAP IIId, also ein kontrollbedüftiger Befund beim Krebsabstrich. Kontrolle in 3 Monaten.
Da zog es mir das erste Mal so richtig den Boden unter den Füßen weg. Wie konnte es sein, dass ich binnen eines Jahres so eine Verschlechterung hatte?
Mein Bauchgefühl sagte mir, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. Da konnten mich auch die vielen Forenbeiträge nicht beruhigen die besagten, dass es sich nach dem Befund von alleine verbesserte und alles gut ist.
Es kam wie es kommen musste. Im März war Kontrolle, zwei Wochen später war der Befund da: PAP IV.
Wie es weiter ging haben viele von euch mitbekommen, ich habe ja quasi live aus dem Krankenhaus gebloggt weil das bei dem bescheidenen Datennetz dort meine Hauptverbindung zur Außenwelt war. Wenn nichts mehr ging weil selbst das Edge lahm war, die Bloggerapp funktionierte noch immer irgendwie.
Nun jährt es sich und ich habe bald wieder einen Kontrolltermin. Ich bin ein bisschen nervös, auch wenn bisher alles gut war.
Da zog es mir das erste Mal so richtig den Boden unter den Füßen weg. Wie konnte es sein, dass ich binnen eines Jahres so eine Verschlechterung hatte?
Mein Bauchgefühl sagte mir, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. Da konnten mich auch die vielen Forenbeiträge nicht beruhigen die besagten, dass es sich nach dem Befund von alleine verbesserte und alles gut ist.
Es kam wie es kommen musste. Im März war Kontrolle, zwei Wochen später war der Befund da: PAP IV.
Wie es weiter ging haben viele von euch mitbekommen, ich habe ja quasi live aus dem Krankenhaus gebloggt weil das bei dem bescheidenen Datennetz dort meine Hauptverbindung zur Außenwelt war. Wenn nichts mehr ging weil selbst das Edge lahm war, die Bloggerapp funktionierte noch immer irgendwie.
Nun jährt es sich und ich habe bald wieder einen Kontrolltermin. Ich bin ein bisschen nervös, auch wenn bisher alles gut war.
Sonntag, 16. November 2014
Samstag, 15. November 2014
Ein Gespräch mit der Erinnerung
Und als ich die Augen wieder aufschlug
Blieb nur mehr Erinnerung.
Sie war süß und bitter zugleich,
Wohlig warm und doch eiskalt.
Mit einer Armlänge Abstand,
So nah im Herzen.
"Komm mir nicht so nah"
Sagte ich der Erinnerung.
Doch sie zog mich an sich
Und flüsterte leise
"Ich verlasse dich nicht,
Selbst wenn du mich verlässt"
Heiß liefen die Tränen an meinen Wangen herab.
Die Erinnerung, der treue Begleiter.
Wie oft wünschte ich schon, sie wäre nicht so treu.
Doch ihre Treue holt mich auf den Boden,
Lehrt mich Demut.
"Es ist gut dass du da bist.
Für alles im Leben gibt es eine Zeit
Die Zeit der Erinnerung ist jetzt."
(c)Zwiespalt
Freitag, 14. November 2014
Nichts ist, wie es scheint (piano guy)
Heute habe ich eine traurigschöne Geschichte gefunden, die ich euch ans Herz legen möchte.
Nehmt euch zehn Minuten, seht euch die Videos in diesem Beitrag an.
Nehmt euch zehn Minuten, seht euch die Videos in diesem Beitrag an.
Donnerstag, 13. November 2014
Lieblingstweets KW 45
Du! Jetzt! Hinlegen! Unter mir!
— Marten (@martenphoenix) 4. November 2014
Irgendwann streiken mal die Friseusen. Dann könnten wir zwar alle noch zur Arbeit fahren, aber keiner traut sich mehr.
— Mahatma Pech (@Mahatmapech) 6. November 2014
Interessant ist ja nicht die Farbe des Hakens, sondern warum sie euch nervös macht.
— Ara (@plappara) 6. November 2014
Der Weg zum Erfolg! Zuerst ignorieren sie dich. Dann lachen sie über dich. Dann bekämpfen sie dich. Und dann gewinnst du. (Mahatma Gandhi)
— Mademoiselle (@Bavaria_No1) 6. November 2014
#InfoTweet Wenn die Whatsapp Haken bei Euch nicht blau werden, hat die NSA den Erhalt nur noch nicht bestätigt.
— BulliTH (@BulliTH_) 6. November 2014
"Fuck you!" "Das musst Du netter ausdrücken." "Fuck you gently?"
— elbjuristin (@elbjuristin) 5. November 2014
Das ist auch etwas tragisch und hat keiner so gewollt. Dass Bahnreisende mit der Bahn fahren, konnt ja keiner wissen. pic.twitter.com/4Qq4nrWY4o
— Mahatma Pech (@Mahatmapech) 5. November 2014
Der Trainer meint, wenn es im Bauch kribbelt, dann habe ich ein gutes Workout absolviert. Ach, wenn der wüsste, was ein Döner alles kann.
— Rotkäppchen (@ElovY_) 5. November 2014
Wenn nach 10 Minuten Warteschleife jemand rangeht sage ich "Wie schön, es gibt Überlebende!" Das Gespräch danach ist immer sehr sachlich.
— Trish'N'Chips (@TrishaSiobhan) 4. November 2014
Lokführer will mehr Schotter #bahnstreik #gdl #Bahn #streik #dbstreik pic.twitter.com/Hwkndq29Z2
— Miniatur Wunderland (@MiWuLa) 6. November 2014
always remember the aftercare..... pic.twitter.com/IaT9Eryusq
— Lynsey (@SirsPlayfulsub) 20. Oktober 2014
Und denken Sie daran... Aschenputtel wollte eigentlich keinen Prinz. Nur mal nen freien Abend und ein paar Drinks!
— uschi (@_magicbird_) 11. August 2014
Wenn wir aufhören zu tanzen, wird das Leben aufhören, Musik für uns zu spielen.
— schmonck (@schmonck) 8. Oktober 2014
Shit gets old. You get tired of trying to work things out. You get tired of giving chances. Sometimes you just have to let people go..
— Gentlemen Notes (@GentlemenCodez) 9. November 2014
pic.twitter.com/uFfsPkT7U8
— Sir's Happy Sub (@SirsHappySub) 9. November 2014
Hab`s nachgemessen. Kuscheln kommt viel zu kurz.
— schmonck (@schmonck) 6. November 2014
pic.twitter.com/K8KhA3cIum
— Sir's Happy Sub (@SirsHappySub) 9. November 2014
My contractor doesn't seen to know the different's between meters and feet. #YouHadOneJob pic.twitter.com/S3TBbc2pXA
— You Had One Job (@JustHadOneJob) 6. November 2014
Distanz als Festung benutzen, um nicht verletzt zu werden.
— Maju (@miss_yaster) 8. November 2014
Das Volk der Dichter und Denker... pic.twitter.com/t4YhGWwcNQ
— Single Malt Survivor (@kopfkino_ltd) 14. August 2014
We’re fools whether we dance or not, so we might as well dance
— banksy (@thereaIbanksy) 8. November 2014
"Ist der Eiaufstrich vegan?" Diese Studie, dass Vegetarier und Veganer überdurchschnittlich intelligent sind, stimmt wohl doch nicht ganz.
— BLCKMLK (@ND_) 4. November 2014
Ich reagiere ja grundsätzlich leicht irritiert auf Gurkensalat als Beilage, wenn ich weiß das die Gastgeberin schon länger solo ist.
— Jesse Custer (@jesscuster) 7. November 2014
Du? Ja Sofa. Manchmal vergisst man zu fragen? Manchmal vergisst man auch einfach zuzuhören.
— Mein Sofa (@meinsofa) 4. November 2014
pic.twitter.com/es4j7SUivT
— Sir's Happy Sub (@SirsHappySub) 9. November 2014
http://t.co/MWILQtIa6O
— Sir's Happy Sub (@SirsHappySub) 9. November 2014
pic.twitter.com/5UcIrtUJVE
— Sir's Happy Sub (@SirsHappySub) 9. November 2014
Aktueller Geisteszustand: "@GalacticTimmy: Hi! My name is Ente. Welcome to Jackass!! pic.twitter.com/ogxY70ZH2M”
— Zwiespalt (@2spalt) 24. September 2014
pic.twitter.com/elTJ0cGUYF
— Ourfinest (@Ourfinest) 9. November 2014
Kabeldiede bei der Bahn? Pah! Brückendiebe sind die wirkliche Gefahr! pic.twitter.com/5gqbgwq8iq
— Schienenhamster (@lokfuehrer_tim) 9. November 2014
Faith In Humanity Restored http://t.co/etYh1CmaVy
— Faith in people (@TheWorldStories) 9. November 2014
Ich mag es, wenn du mich weckst. Mit deiner Zunge.
— Lisa Blue (@lisablueair) 8. November 2014
Mir ist gerade ein Raffaello runtergefallen & übern Küchenboden gekullert. Es ist jetzt ein Rocher.
— Karsten (@karstenloh) 7. November 2014
Flughafen. Hundeführer: "Stop! Der Hund sagt mir, sie führen Drogen mit sich." Person: "Sie reden mit Tieren & meinen Ich sei auf Drogen?"
— ~Musa~ (@AbsolutMusa) 9. Mai 2014
Die Weihnachtsdekoration fällt dieses Jahr etwas spartanischer aus... aber stylisch! pic.twitter.com/jTk6rAdXQp
— Primatonna (@nurleloline) 8. November 2014
Es gibt nie ein "zu früh" wenn es sich richtig anfühlt. Es gibt nur ein "zu spät" wenn man zu lange wartet.
— ⚓Krawallschachtel⚓ (@JeckesDing) 19. August 2014
Exakt. Sehe ich genau so ! 👍 pic.twitter.com/9ZGOdZCw9n
— gedankenlos (@augenringbling) 9. November 2014
Mittwoch, 12. November 2014
Dienstag, 11. November 2014
11.11.
Na? Welchen Tag haben wir heute?
Genau. Es ist Sankt Martin.
Zeit, die Erinnerungskiste noch einmal aufzumachen.
Sankt Martin ist der Tag, auf den wir Kinder immer hinfieberten. Im Kindergarten und in der Schule haben wir Laternen gebastelt. Papa hatte schon vor Urzeiten Laternenstäbe selbst gemacht aus Alustäben. Damit waren wir die coolsten denn die gekauften Stäbe mit Batterien waren damals noch selten und mit Kerzen laufen machte nicht so richtig viel Spaß. Am Martinsvormittag war es schon fast Tradition dass wir zum Elektroladen liefen um neue Batterien und Birnen für unsere Laternen zu kaufen.
Als es schon ordentlich dämmerte, ging es los. Zuerst in die Kirche, wo die Geschichte von Sankt Martin erzählt und vorgespielt wurde.
Danach ging es hinaus. Dort wartete ganz vorn Sankt Martin auf seinem großen, gescheckten Pferd. Hinter ihm ging die Musik. Dahinter dann alle Kinder und noch weiter hinten die Eltern. Der ganze Zug war gesäumt von fackeltragenden Feuerwehrmännern in Ausgehuniform.
Die Kreuzungen wurden abgesperrt, wer an diesem Abend mit dem Auto durchs Dorf fahren wollte, musste warten.
Wenn der Zug sich in Bewegung setzte, begann die Musik zu spielen. Martinslieder. Jeder kannte den Text, alle sangen mit während die Laternen hoch gehalten wurden. Wir gingen durch viele Straßen, es war ein langer Zug. Ab und an sah man am Straßenrand eine Laterne abbrennen, ein Feuerwehrmann der sie austrat und oft ein weinendes Kind daneben. Wir älteren Kinder haben dann of die eigene Laterne hergeschenkt und sind mit dem blanken Laternenstab weiter gezogen.
Nach bestimmt einer Dreiviertelstunde kamen wir am Gemeindehaus wieder an. Dort war die Halle leer geräumt und stattdessen waren lange Tische aufgebaut. Darauf: Körbeweise Stutenkerle, die von den Feuerwehrmännern verteilt wurden. Richtig frische mit Rosinenaugen, Rosinenknöpfen auf dem Bauch und der obligatorischen Pfeife im Arm.
Wenn man es geschickt anstellte, konnte man sich noch mal anstellen und einen Zweiten ergattern.
Durchgefroren und mit leuchtenden Augen, Martinslieder summend, ging es dann nach Hause. Dort gab es einen warmen Kakao und glücklich fielen wir ins Bett, den Stutenkerl im Bauch.
Genau. Es ist Sankt Martin.
Zeit, die Erinnerungskiste noch einmal aufzumachen.
Sankt Martin ist der Tag, auf den wir Kinder immer hinfieberten. Im Kindergarten und in der Schule haben wir Laternen gebastelt. Papa hatte schon vor Urzeiten Laternenstäbe selbst gemacht aus Alustäben. Damit waren wir die coolsten denn die gekauften Stäbe mit Batterien waren damals noch selten und mit Kerzen laufen machte nicht so richtig viel Spaß. Am Martinsvormittag war es schon fast Tradition dass wir zum Elektroladen liefen um neue Batterien und Birnen für unsere Laternen zu kaufen.
Als es schon ordentlich dämmerte, ging es los. Zuerst in die Kirche, wo die Geschichte von Sankt Martin erzählt und vorgespielt wurde.
Danach ging es hinaus. Dort wartete ganz vorn Sankt Martin auf seinem großen, gescheckten Pferd. Hinter ihm ging die Musik. Dahinter dann alle Kinder und noch weiter hinten die Eltern. Der ganze Zug war gesäumt von fackeltragenden Feuerwehrmännern in Ausgehuniform.
Die Kreuzungen wurden abgesperrt, wer an diesem Abend mit dem Auto durchs Dorf fahren wollte, musste warten.
Wenn der Zug sich in Bewegung setzte, begann die Musik zu spielen. Martinslieder. Jeder kannte den Text, alle sangen mit während die Laternen hoch gehalten wurden. Wir gingen durch viele Straßen, es war ein langer Zug. Ab und an sah man am Straßenrand eine Laterne abbrennen, ein Feuerwehrmann der sie austrat und oft ein weinendes Kind daneben. Wir älteren Kinder haben dann of die eigene Laterne hergeschenkt und sind mit dem blanken Laternenstab weiter gezogen.
Nach bestimmt einer Dreiviertelstunde kamen wir am Gemeindehaus wieder an. Dort war die Halle leer geräumt und stattdessen waren lange Tische aufgebaut. Darauf: Körbeweise Stutenkerle, die von den Feuerwehrmännern verteilt wurden. Richtig frische mit Rosinenaugen, Rosinenknöpfen auf dem Bauch und der obligatorischen Pfeife im Arm.
Wenn man es geschickt anstellte, konnte man sich noch mal anstellen und einen Zweiten ergattern.
Durchgefroren und mit leuchtenden Augen, Martinslieder summend, ging es dann nach Hause. Dort gab es einen warmen Kakao und glücklich fielen wir ins Bett, den Stutenkerl im Bauch.
*****
Aber es ist ja nicht nur Sankt Martin heute, sondern auch Karneval. Das können die Rheinländer besser, deswegen gebe ich weiter an den Zaubermann
Montag, 10. November 2014
Damals bei Oma
Als Kind habe ich oft bei meiner Oma geschlafen. Wann immer es ging, wochenends, war ich bei ihr denn: ich durfte bei ihr lange fernsehen und ich durfte länger aufbleiben.
Während sie in ihrem Ohrensessel saß, lag ich auf ihrem Sofa. Sie schnitt Äpfel auf einem Emailleteller klein für uns und im Winter gab es Mandarinen. Etliche habe ich an solchen Abenden verputzt.
Oft haben wir zusammen Wetten dass? gesehen. Mit Thomas Gottschalk. Wenn ich an Wetten dass? mit ihm denke, erinnere ich mich immer an die Abende auf Omas Sofa.
Wie hinter mir die Stricknadeln klapperten und auch, wie Oma dabei oft einschlief. Ich erinnere mich an diesen Geruch in ihrer Wohnung und an das eiskalte Schlafzimmer, in dem ich mich immer erst warm zittern musste. An die gestärkte Bettwäsche. Und daran, dass sie mir zeigte, was ein Betthupferl ist.
Jedesmal wenn ich meine Oma besuche, wird mir bewusster, dass es das letzte Mal gewesen sein könnte. Das schmerzt sehr, denn so einen herzensguten Menschen wie meine Oma will man nicht los lassen.
Während sie in ihrem Ohrensessel saß, lag ich auf ihrem Sofa. Sie schnitt Äpfel auf einem Emailleteller klein für uns und im Winter gab es Mandarinen. Etliche habe ich an solchen Abenden verputzt.
Oft haben wir zusammen Wetten dass? gesehen. Mit Thomas Gottschalk. Wenn ich an Wetten dass? mit ihm denke, erinnere ich mich immer an die Abende auf Omas Sofa.
Wie hinter mir die Stricknadeln klapperten und auch, wie Oma dabei oft einschlief. Ich erinnere mich an diesen Geruch in ihrer Wohnung und an das eiskalte Schlafzimmer, in dem ich mich immer erst warm zittern musste. An die gestärkte Bettwäsche. Und daran, dass sie mir zeigte, was ein Betthupferl ist.
Jedesmal wenn ich meine Oma besuche, wird mir bewusster, dass es das letzte Mal gewesen sein könnte. Das schmerzt sehr, denn so einen herzensguten Menschen wie meine Oma will man nicht los lassen.
Sonntag, 9. November 2014
Samstag, 8. November 2014
SuDFC*
Gestern war Einsendeschluss für den SuDFC und ich habe 3 Zusagen bekommen. Das ist zu wenig für den Contest. Ich brauche wenigstens noch zwei Bilder, je mehr desto besser.
Von den Damen hat sich keine getraut ein Spielzeug zu fotografieren dabei hätte es nichtmal in Action sein sollen. Schade! Sollte sich doch noch Eine bereit erklären, mache ich auf jeden Fall auch mit (gern auch mit mehreren Spielzeugen) sodass ein bisschen mehr zu raten ist.
Nunja, es sei wie es sei. Sollten noch mehr Fotos kommen, werde ich in den nächsten Tagen die Bilder ein wenig bearbeiten, vermutlich einen Comicfilter drüber laufen lassen und in der nächsten Woche, vermutlich ab Samstag, könnt ihr dann raten, welcher Blogger wohl hinter welchem Foto steckt.
Nochmal zur Erinnerung: Ich werde keine Auflösung im Sinne einer Zuordnung posten! Hier sind die Details nachzulesen. Wenn Fragen sind: einfach fragen! Ich beiße nicht!
Sollte noch jemand kurzentschlossen mitmachen wollen, her mit den Bildern! Je mehr Bilder hier auftauchen, desto schwieriger wird die Zuordnung.
Das gleiche gilt dann fürs Raten: je mehr Leute in den Kommentaren mitraten, desto besser, auch im Sinne der Anonymität der Mitspieler. Deswegen: rührt kräftig die Werbetrommel!
*Schwanz-und-Dildo-Foto-Contest
Von den Damen hat sich keine getraut ein Spielzeug zu fotografieren dabei hätte es nichtmal in Action sein sollen. Schade! Sollte sich doch noch Eine bereit erklären, mache ich auf jeden Fall auch mit (gern auch mit mehreren Spielzeugen) sodass ein bisschen mehr zu raten ist.
Nunja, es sei wie es sei. Sollten noch mehr Fotos kommen, werde ich in den nächsten Tagen die Bilder ein wenig bearbeiten, vermutlich einen Comicfilter drüber laufen lassen und in der nächsten Woche, vermutlich ab Samstag, könnt ihr dann raten, welcher Blogger wohl hinter welchem Foto steckt.
Nochmal zur Erinnerung: Ich werde keine Auflösung im Sinne einer Zuordnung posten! Hier sind die Details nachzulesen. Wenn Fragen sind: einfach fragen! Ich beiße nicht!
WENN DENN NOCH BILDER REINKOMMEN!
Das gleiche gilt dann fürs Raten: je mehr Leute in den Kommentaren mitraten, desto besser, auch im Sinne der Anonymität der Mitspieler. Deswegen: rührt kräftig die Werbetrommel!
*Schwanz-und-Dildo-Foto-Contest
Freitag, 7. November 2014
Ein Dialog
Hey Herz!
Ja?
Sag mal, was ist das? Ist es Liebe oder ist es Gewohnheit?
Lass mich drüber nachdenken, okay Kopf?
Klar, nimm dir die Zeit die du brauchst.
...
Etwas später
Du Kopf?
Ja?
Ich glaube es ist jetzt keine Liebe mehr. Ich glaube ich habe mich entliebt.
Und was fühlst du jetzt?
Ich bin ein bisschen traurig, dass es so gekommen ist.
Das darfst du sein. Das gehört dazu. Es wäre schlimm, wenn es nicht so wäre.
Kann Liebe zurück kommen?
Liebe kann alles. Liebe ist unberechenbar, unvorhersehbar. Sie macht nie was du denkst, planst oder wünschst.
Ja, ich glaube du hast Recht Kopf.
Herz? Lebe einfach, lass es geschehen. Wer liebt kann verletzt werden aber wer nicht liebt, lebt ein trauriges Leben. Jetzt trauerst du um die vergangene Liebe aber in dir ist Platz für so viel mehr Liebe. Sie kommt wenn sie es für richtig hält.
Kopf, das hast du schön gesagt. Ich will leben! Machst du mit?
Aber hallo! Natürlich!
Ja?
Sag mal, was ist das? Ist es Liebe oder ist es Gewohnheit?
Lass mich drüber nachdenken, okay Kopf?
Klar, nimm dir die Zeit die du brauchst.
...
Etwas später
Du Kopf?
Ja?
Ich glaube es ist jetzt keine Liebe mehr. Ich glaube ich habe mich entliebt.
Und was fühlst du jetzt?
Ich bin ein bisschen traurig, dass es so gekommen ist.
Das darfst du sein. Das gehört dazu. Es wäre schlimm, wenn es nicht so wäre.
Kann Liebe zurück kommen?
Liebe kann alles. Liebe ist unberechenbar, unvorhersehbar. Sie macht nie was du denkst, planst oder wünschst.
Ja, ich glaube du hast Recht Kopf.
Herz? Lebe einfach, lass es geschehen. Wer liebt kann verletzt werden aber wer nicht liebt, lebt ein trauriges Leben. Jetzt trauerst du um die vergangene Liebe aber in dir ist Platz für so viel mehr Liebe. Sie kommt wenn sie es für richtig hält.
Kopf, das hast du schön gesagt. Ich will leben! Machst du mit?
Aber hallo! Natürlich!
Donnerstag, 6. November 2014
Lieblingstweets
Immer, wenn man mich anlügt, habe ich das Gefühl, dass ich anscheinend nicht wert bin, die Wahrheit zu erfahren und das schmerzt.
— Sonja Penisberg (@Einhornkotze) 4. November 2014
Die Welt ist nicht so schwarz, wie uns die Nacht glauben machen will.
— K. (@tharinablum) 3. November 2014
O Gott, ich habe soeben den heiligen Gral wortspielender Kneipennamen entdeckt! . pic.twitter.com/yChuxSe4MT
— Karsten (@karstenloh) 3. November 2014
Wer von euch ist das & warum? 😳 pic.twitter.com/airp7Wk4zO
— Mini Rex (@MiniRex_FB) 3. November 2014
pic.twitter.com/CZ7H7jk44k
— banksy (@thereaIbanksy) 3. November 2014
Ich hab ja solche Angst, dass das Letzte was ich im Leben höre, bevor ich abtrete, ist: "Woisch, Sei ten bacher - das dud auh dir gud!"
— Floskelblume (@Gedankeschoen) 3. November 2014
Wollte dem Mann zum Weltmännertag nen Blowjob schenken... er hat Kopfschmerzen... jaja mein Leben... verdreht... irgendwie
— Primatonna (@nurleloline) 3. November 2014
Wer Nutella in den Kühlschrank stellt, stellt auch Bier auf den Grill.
— Schebacca® (@Schebacca) 3. November 2014
"Auf einer Skala von 1 - 10: Wie glücklich sind Sie?" "Hach, lassen Sie sich mal drücken, Sie netter Umfragemann."
— Mr. Carebear (@mister_carebear) 3. November 2014
Man kann das iPhone-Display auch mit Pommes bedienen und das ist das schönste was mir je passiert ist!
— Panthera (@Lady_Panthera) 3. November 2014
"Sie haben da eine Lücke im Lebenslauf." "Da war ich ohne Termin beim Facharzt."
— DIE_Motte (@barfuessler) 3. November 2014
Es hält mich nachts vom Schlafen ab, dass H.P. Baxxter in Wirklichkeit Hans-Peter heißt.
— nutellagangbang (@nutellagangbang) 2. November 2014
"Ich hab da mittlerweile eine Inkontinenz gegen entwickelt!"
— nutellagangbang (@nutellagangbang) 2. November 2014
Und immer die Frage in meiner Küche: Habe ich gerade einen Kuchen gebacken, oder ein Vogelhäuschen geschreinert?
— Wassagtihrdazu (@Wassagtihrdazu) 2. November 2014
Alles, was ich über Karate weiß, hab ich durch Spinnenweben im Gesicht gelernt.
— flamingowurst (@flamingowurst) 2. November 2014
Und wie jedes Jahr muss ich die Nachbarschaft daran erinnern... pic.twitter.com/ffXGsiNh58
— Mahatma Pech (@Mahatmapech) 31. Oktober 2014
"Oh, Sie haben aber einen festen Händedruck!" - "Dankeschön. Das kommt vom vielen Masturbieren."
— sienanntenihn (@lassdasjonas) 31. Oktober 2014
Ich bedanke mich bei @colourfulzebra für die präzise Anleitung. Happy Halloween! pic.twitter.com/cV9bsb4fJE
— Bio Bratwurst (@Biobratwurst) 31. Oktober 2014
Ein Cousin von mir ringt gerade mit dem Tod. Mit Vorgeschichte, aber dennoch plötzlich. Leben Sie. Lassen Sie keine Ausreden gelten. Nie.
— Mofatempler (@Mofatempler) 31. Oktober 2014
perspective pic.twitter.com/lfIH2kjTAP
— banksy (@thereaIbanksy) 31. Oktober 2014
Schnell noch ein paar Frolic in Schokolade tauchen... Für die Halloween Kinder morgen...
— Bucki (@bucki511) 30. Oktober 2014
Wir,(ich eingeschlossen) maßen uns Urteile über Menschen an,die wir nicht kennen und beklagen,dass andere über uns urteilen.
— ོᎠᏋᏕᎯᏕᎢᏋᏒフフ ོ (@Desaster77) 30. Oktober 2014
78 *giggle* @NewbieDom pic.twitter.com/DM895QtRLu
— Sir's Happy Sub (@SirsHappySub) 30. Oktober 2014
Mittwoch, 5. November 2014
Auf der Suche nach dem heiligen Gral
Nach über einem Jahr Schmerzen im Fußgelenk, nach Monaten des Bandagierens und des Schonens habe ich vor ein paar Wochen festgestellt, dass hohe Hacken mitnichten alles schlimmer machen sondern im Gegenteil: ein Tag auf hohen Absätzen und die Schmerzen waren weg.
Es folgte endlich wieder ein Paar Schuhe mit Absätzen, nach Jahren des Sneaker tragens. Ich bin inzwischen permanent auf knapp fünf Zentimetern unterwegs und bin inzwischen komplett schmerzfrei.
Auf Hausschuhen Treppen runterlaufen ist noch so ein Problem. Die Stauchung des Gelenks wenn ich eine Treppe hinunter gehe ist sehr schmerzhaft. Aber (warme) Hausschuhe mit mindestens fünf Zentimetern Absatz zu finden die dann bitte nicht so laut klappern, das stellt sich als schwierig heraus. Vielleicht bin ich auch zu anspruchsvoll. Es hat schon seinen Grund, warum ich Schuhe kaufen hasse.
So "hohe" Absätze im Alltag sind aber nicht nur praktisch. Ich bin ja grundsätzlich schon nicht klein aber mit diesen Absätzen knacke ich die Einsachtzig problemlos und bin dann mitunter größer als die Männer in meinem Umfeld. Das mag ich eigentlich gar nicht. Aber ich habe schon schlimmere Kompromisse gemacht.
Es folgte endlich wieder ein Paar Schuhe mit Absätzen, nach Jahren des Sneaker tragens. Ich bin inzwischen permanent auf knapp fünf Zentimetern unterwegs und bin inzwischen komplett schmerzfrei.
Auf Hausschuhen Treppen runterlaufen ist noch so ein Problem. Die Stauchung des Gelenks wenn ich eine Treppe hinunter gehe ist sehr schmerzhaft. Aber (warme) Hausschuhe mit mindestens fünf Zentimetern Absatz zu finden die dann bitte nicht so laut klappern, das stellt sich als schwierig heraus. Vielleicht bin ich auch zu anspruchsvoll. Es hat schon seinen Grund, warum ich Schuhe kaufen hasse.
So "hohe" Absätze im Alltag sind aber nicht nur praktisch. Ich bin ja grundsätzlich schon nicht klein aber mit diesen Absätzen knacke ich die Einsachtzig problemlos und bin dann mitunter größer als die Männer in meinem Umfeld. Das mag ich eigentlich gar nicht. Aber ich habe schon schlimmere Kompromisse gemacht.
Dienstag, 4. November 2014
Montag, 3. November 2014
Urlaubsende
Es ist wieder Montag, der Urlaub ist zuende.
Ich war mal wieder ein paar Tage unterwegs, Familie und Freunde treffen und hatte unglaublich viel Spaß, trotz Erkältung in der Zeit. Ich habe die Erkältung mit einer nicht unerheblichen Menge Alkohol erfolgreich bekämpft und bin pünktlich zum Start in die neue Arbeitswoche wieder gesund. Ein Arbeitgebertraum :D
Ich hatte einige Computerfreie Tage und muss jetzt erstmal wieder richtig ankommen. Meine to-do-Liste wird ja irgendwie nicht kürzer, wenn ich ein paar Tage nicht zu Hause war.
Ich war mal wieder ein paar Tage unterwegs, Familie und Freunde treffen und hatte unglaublich viel Spaß, trotz Erkältung in der Zeit. Ich habe die Erkältung mit einer nicht unerheblichen Menge Alkohol erfolgreich bekämpft und bin pünktlich zum Start in die neue Arbeitswoche wieder gesund. Ein Arbeitgebertraum :D
Ich hatte einige Computerfreie Tage und muss jetzt erstmal wieder richtig ankommen. Meine to-do-Liste wird ja irgendwie nicht kürzer, wenn ich ein paar Tage nicht zu Hause war.
Sonntag, 2. November 2014
Samstag, 1. November 2014
Freitag, 31. Oktober 2014
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Nachtrag zum SuDFC*
Es gibt doch einiges an Gegenwind zu meinem -wie ich nach wie vor finde- wunderbaren Blödsinnscontest.
Was das ganze soll: eine spaßige Aktion mit eher ungewöhnlichen Bildern und hoffentlich einer lustigen Diskussion in den Kommentaren.
Deswegen kommt jetzt der Nachtrag dazu:
Zuerst einmal: ihr habt angenommen dass ich am Ende des ganzen SO auflöse, dass unter jedem Foto die Auflösung steht? Also dass ich ein in meinem Blog das Schwanzfoto eines Bloggers mit dessen Namen versehen stehen habe.
Das denkt ihr von mir?
Geplant ist:
Geplant ist außerdem, dass ich die Antworten via Kommentare sammle und am Ende der Aktion etwa so auflöse:
Ich werde nicht -und hatte das auch nie vor- plakativ eindeutig und am besten noch in Übergröße die Schwanzbilder hier in mein Blog stellen.
Ich hadere noch mit mir ob ich sie so verändere dass sie im Comicstyle o.ä. sind oder ob ich zusätzlich nur auf die Bilder verlinke statt sie direkt hier anzuzeigen.
Geplant ist außerdem, dass ich die Antworten via Kommentare sammle und am Ende der Aktion etwa so auflöse:
"Bei Blogger X gibt es mehr Treffer als beim Rest"
"Kommentator Y hat das feinste Näschen und die meisten Treffer gelandet."
Das eine bedingt nicht das andere, wer daraus Rückschlüsse zieht, irrt nicht nur womöglich sondern ziemlich sicher.
Was das ganze soll: eine spaßige Aktion mit eher ungewöhnlichen Bildern und hoffentlich einer lustigen Diskussion in den Kommentaren.
Das nächste:
Ich finde schade, dass mir pauschal Niveaulimbo vorgeworfen wird ohne dass mal nachgefragt wird.
Natürlich ist die Aktion verrückt und mutig und mir war klar dass das einige abschreckt. Aber dass ihr euch das, was nicht niedergeschrieben steht, selbst dazu dichtet und mich nicht einmal fragt ob das überhaupt so gemeint ist, stimmt mich doch traurig.
Nachfragen statt Verurteilen, Unklarheiten nicht selbst zusammenreimen sondern klären, das ist es was ich mir schon immer wünsche für die Menschheit und heute mehr denn je.
Btw, wenn ich meine Titten poste, hat sich irgendwie noch nie einer beschwert. Denkt mal drüber nach.
*)Schwanz- und Dildo-Foto Contest
Btw, wenn ich meine Titten poste, hat sich irgendwie noch nie einer beschwert. Denkt mal drüber nach.
*)Schwanz- und Dildo-Foto Contest
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